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25.05.2010

Ringvorlesung: "Die jemenitische Janbiyah – Ein Krummdolch und seine soziopolitische Semantik"

Im Rahmen der Ringvorlesung des Bonner Asienzentrums (BAZ) für das Sommersemester 2010 trägt Frau Marie-Christine Heinze (M.A.) (IOA/Abt. Islamwissenschaft) vor.

Titel der Vorlesung ist "Die jemenitische Janbiyah – Ein Krummdolch und seine soziopolitische Semantik".

Die Ringvorlesung findet an jedem Montag unter dem Haupttitel "Erinnerungsorte und kollektive Symboliken in Asien" statt.

Wann?
Montag, 31. Mai 2010
14:00 - 16:00 Uhr (c.t.)
Wo?
Hauptgebäude - Uni bonn
Hörsaal VIII

Die Ringvorlesung ist öffentlich!

Vortrag: "Die Gärten von Babylon"

Sonntagsführung in der Reihe "Die 7 antiken Weltwunder"

Der erste große botanische Garten der Menschheitsgeschichte entstand mitten in der Wüste des heutigen Irak, in der sagenumwobenen Stadt Babylon. Es war ein Wunder, dass diese prachtvolle, grüne Terrassenlandschaft in der kargen Gegend entstehen konnte - ein Weltwunder sogar.

Babylon lag an den Ufern des Euphrats und war die wohl größte und prächtigste Stadt ihrer Zeit. Neben den hängenden Gärten wurde auch die mächtige Stadtmauer zu den sieben Weltwundern des Altertums gezählt. Die hängenden Gärten lagen mitten in der Stadt am Fuße des Königspalastes. Sie waren wohl etwa 100 Meter breit und 100 Meter lang. Angelegt waren sie als Stufenterrassen. Die Mauern waren sehr stabil gebaut, da sie das Gewicht der Erde und der Pflanzen aushalten mussten. Sie wurden mit Schilf und Asphalt, dann einer doppelten Schicht gebrannter Ziegeln bedeckt. Die Fugen wurden mit Gips ausgegossen. Damit keine Feuchtigkeit in die Mauern gelangen konnte, kam auf die Ziegel eine Schicht aus Blei. Darauf wurden schließlich drei Meter Erde geschüttet. So konnten alle exotischen Pflanzen, sogar große Bäume, hier Wurzeln schlagen.

Referentin:
Stefanie Holzem

Wann?
Sonntag, 30. Mai 2010
11:00 Uhr - 12:00 Uhr
Wo?
Akademisches Kunstmuseum der Uni Bonn
Am Hofgarten 21

02.05.2010

Die Eulenburg-Mission nach Ostasien

Vortrag von Prof. em. Dr. Peter Pantzer (emeritierter Professor für Japanologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Bonn e. V

Wann?
Dienstag, 04. Mai 2010
19:00 Uhr
Wo?
Haus der Geschichte(Multivision)
Willy-Brandt-Allee 14
53113 Bonn

Die (gemeinsame) Geschichte mit den Augen des anderen sehen

Manfred Rohde, Mitarbeiter am Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig, stellt israelisch-palästinensisches Schulbuchprojekt vor, an dem das Peace Research Institute in the Middle East mit Unterstützung des Braunschweiger Instituts seit einigen Jahren arbeitet. Mit Hilfe dieses Schulbuches wird die Geschichte beiden Völker anhand der unterschiedlichen Narrative gegenübergestellt und bietet so die Möglichkeit, die jeweils andere Sicht kennenzulernen. Eingeladen sind insbesondere Lehrer und Schulklassen, die im Austausch mit Israel stehen.

Veranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft - AG Bonn, Clara-Schumann-Gymnasium Bonn

Wann?
Dienstag, 04. Mai 2010
19:00 Uhr
Wo?
Aula des Clara-Schumann-Gymnasiums
Loestr. 14
53113 Bonn

29.04.2010

Ringvorlesung: "Der Kenotaph Tschinggis Khans in Ejen Khoroo, Innere Mongolei – Zwischen Erinnerungskultur und Touristenattraktion"

Im Rahmen der Ringvorlesung des Bonner Asienzentrums (BAZ) für das Sommersemester 2010 trägt Frau Prof. Veronika Veit(IOA/Abt. Mongolistik und Tibetologie) vor.

Titel der Vorlesung ist "Der Kenotaph Tschinggis Khans in Ejen Khoroo, Innere Mongolei – Zwischen Erinnerungskultur und Touristenattraktion".

Die Ringvorlesung findet an jedem Montag unter dem Haupttitel "Erinnerungsorte und kollektive Symboliken in Asien" statt.

Wann?
Montag, 03. Mai 2010
14:00 - 16:00 Uhr (c.t.)
Wo?
Hauptgebäude - Uni bonn
Hörsaal VIII

Die Ringvorlesung ist öffentlich!

26.04.2010

Der Beitrag der byzantinischen Gelehrten zur abendländischen Renaissance des 14. und 15. Jahrhunderts

Vortrag von Eleftheria Wollny (M.A., Bonn)

Veranstalter:
Bundeskunsthalle in Kooperation mit der Deutschen
Hellas-Gesellschaft





Wann?
Donnerstag, 29. April 2010
15:00 Uhr
Wo?
Bundeskunsthalle
Friedrich-Ebert-Allee 4
53113 Bonn
Eintritt:
€ 12,- / € 8,- ermäßigt

14.04.2010

Seminar mit Exkursion: "Die Islamische Republik Pakistan – Ansprüche und Realitäten eines Landes"

Das Vertiefungsmodul im Bachelor-Studiengang "Orient- und Asienwissenschaften" der Uni-Bonn hat den Anspruch, sich wissenschaftlich mit den Widersprüchen und Realitäten der Islamischen Republik Pakistan zu befassen. Um es nicht nur bei der theoretischen Beschäftigung mit dem Land und den damit verbundenen Themen zu belassen, bietet die in der vorlesungsfreien Zeit nach dem Sommersemester (ca. Mitte September) geplante Exkursion den Studierenden die Möglichkeit, die im Semester erworbenen Kenntnisse durch Einblicke vor Ort praktisch zu erweitern. Die Exkursion wird auf 8 bis max. 15 TeilnehmerInnen beschränkt.

Das Modul umfasst ein vierstündiges semesterbegleitendes Seminar und einen Urdu-Konversationskurs (Anfängerniveau; 2 SWS). In den ersten Sitzungen wird zunächst thematisch grundlegendes Wissen über Geschichte, politische Entwicklung, Gesellschaft, Wirtschaft und Religion Pakistans seit der Staatsgründung 1947 vermittelt. In den vertiefenden Sitzungen soll es darum gehen, die gegenwärtigen Umstände in Pakistan aus der Binnenperspektive unter Berücksichtigung historischer Entwicklungen zu analysieren, um eine fundierte Urteilsbildung zu ermöglichen. Begleitende Lektüre: Hippler, Jochen (2008): Das gefährlichste Land der Welt? Pakistan zwischen Militärherrschaft, Extremismus und Demokratie. Köln (9.95€).

Die Exkursion:
Die zum Modul gehörende Exkursion nach Pakistan ist für Mitte September bis Anfang Oktober 2010 (voraussichtlich 11./12. September bis 3./4. Oktober) geplant. Ziel ist es, Land und Leute kennen zulernen und den Studierenden die Möglichkeit zu geben, die im Semester erworbenen Kenntnisse durch Einblicke vor Ort praktisch zu erweitern.

Teilnehmer:
Die Exkursion wird auf 8 bis max. 15 TeilnehmerInnen beschränkt (Auswahlkriterien bei starker Nachfrage: Semesterzahl, Engagement im Modul).

Die Reiseroute:
Die Exkursion wird sich auf die Provinzen Sindh und Punjab beschränken, d.h. wir werden NICHT in die westlichen und nördlichen Regionen fahren. Die Route wird von Karachi nach Islamabad führen und mit dem Bus zurückgelegt werden. Dabei ist geplant die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, 1-2 ausgewählte Universitäten zu besuchen und mit Vertreter von Studierenden, etc. zu sprechen. Hierbei ist zu beachten, dass die gesamte Planung unter Vorbehalt bekannt gegeben wird, da sich selbst vor Ort Organisation etc. noch kurzfristig ändern können, so dass die Planung flexibel sein muss.

Die Durchführung der Exkursion hängt im Vorfeld von unterschiedlichen Faktoren ab, die zur Zeit noch nicht vollständig abzuschätzen sind. Der Hauptpunkt ist hierbei die Sicherheitslage vor Ort, was bedeutet, dass die Exkursion in letzter Minute noch abgesagt werden kann (Reisewarnung des Auswärtigen Amtes etc.). Weitere Faktoren sind die Akquirierung von Reisezuschüssen sowie die Anzahl und die Eignung der potentiellen Teilnehmer.

Kosten:
Die Eigenbeteiligung der Studierenden soll 450€ für die gesamte Exkursion von 3 Wochen nicht überschreiten.

Modulleitung:
Dr. Conrad Schetter
Dozentinnen:
Katja Mielke, Sarah Dusend und Qurratulain Zaman (Urdu-Konversationskurs)

Weitere Information erteilt Frau Sarah Dusend unter sdusend@uni-bonn.de

12.04.2010

Autorenlesung: "Die Braut aus Byzanz"

Im Jahr 972 reist Theophanu in Begleitung eines Astrologen von Byzanz nach Rom. Dort soll sie den Sohn Kaiser Ottos des Großen heiraten. Als die Braut aus Byzanz eintrifft, glauben die Verschwörer um Dietrich Bischof von Metz an ein leichtes Spiel: Theophanu ist zwölf Jahre alt. Am Ende einer langen Reise wird sie als Kaiserin des Heiligen Römischen Reichs zur mächtigsten Frau ihrer Zeit. Aufregend und temporeich erzählt die Autorin Gabrielle Alioth eine erstaunliche Lebens- und Liebesgeschichte aus einer glanzvollen Ära des Mittelalters.

Wann?
Dienstag, 13. April 2010
17:00 Uhr
Wo?
Bundeskunsthalle
Friedrich-Ebert-Allee 4
53113 Bonn


Eintritt:
12 EUR / ermäßigt 8 EUR

23.03.2010

Themenabend im Uniradio: "Der Koreanische Film"

Der Koreanische Film hat seit den 1990er Jahren insbesondere durch den Wegfall der Zensur in Südkorea einen Aufschwung erfahren. Man nennt dies die "New wave" des Koreanischen Films, sie entstand als Resultat des Wettbewerbs in der Filmindustrie, der Ausbildung der Regisseure im Ausland (USA, Frankreich, Spanien, die Niederlande, China und Europa), und neuartigen Drehbüchern, jüngeren Drehbuchautoren und geringerer Verwendung von Hollywoodklischees. Der Einfluss des Pusan International Film Festivals (PIFF) und Jeonju Film Festival darf dabei genau so wenig unterschätzt werden wie die Verleihung der koreanischen Blue Dragon Awards, die mittlerweile als wichtige Auszeichnung betrachtet werden. Mit CoreAction findet gar ein Festival des koreanischen Films in Frankfurt am Main statt.

An diesem Mittwoch ist in der allwöchentlichen Radiosendung OrientAsiaLounge® der Bonner Asienwissenschaftler und Korea-Kenner Deniz Öz im Studio zu Gast. Er klärt nicht nur über Geschichte, Besonderheiten und Genres des Koreanischen Films auf, sondern illustriert dies anhand zahlreicher Filmbeispiele aus Koreanischer Produktion. Auch musikalisch liegt der Schwerpunkt in dieser Ausgabe der OrientAsiaLounge® u.a. auf Südkorea und Japan.

Wann?
Mittwoch, 24. März 2010
21.00 Uhr bis 24:00 Uhr
Wo?
In Bonn und Region auf UKW 96,8 MHz

und weltweit über Webstream auf: Radio96acht.de

Moderation:
Redoine Baghdadi

10.02.2010

Vortrag: "Alexander der Große und das Entstehen einer Weltkultur"

Kaum eine historische Gestalt hat die Menschen so bewegt wie Alexander der Große (356-323 v. Chr.). Sein kurzes Leben, das Einzigartige seines Charakters, sein legendärer Feldzug durch das riesige Perserreich sowie sein Wirken und Nachwirken haben unzählige Geschichten und Legenden hervorgerufen. Alexander III., den schon seine Zeitgenossen "den Großen" nannten, hat die Welt grundlegend und nachhaltig verändert. Nach Alexanders frühem Tod 323 v. Chr. in Babylon war für die Menschen der antiken Welt zwischen griechischer Ägäis und dem Indus nichts mehr wie zuvor.

Vortrag von Prof. Dr. Dr. Klaus Rosen, Universität Bonn
Veranstalter: Deutsche Hellas Gesellschaft

Wann?
Mittwoch, 17. Februar 2010
19:00 Uhr
Wo?
LVR-LandesMuseum Bonn
Colmantstr. 14-16
53115 Bonn

Der Eintritt ist frei!

07.02.2010

Filmreihe im Japanischen-Kulturinstitut-Köln: "Neue Japanische Dokumentarfilme"

Das 1969 gegründete Japanische Kulturinstitut in Köln, die Deutschlandvertretung der Japan Foundation, widmet sich der Aufgabe, die japanische Kultur vorzustellen und den kulturellen und geistigen Austausch zwischen Japan und Deutschland zu fördern, um die Beziehungen beider Länder zu erweitern und zu vertiefen.

Noch bis zum 29. März führt das Japanische-Kulturinstitut-Köln neue japanische Dokumentarfilme vor, bei denen alle Regisseure in ihren Werken auf historische Spurensuche gehen und die Zeit während und nach dem Zweiten Weltkrieg aus unterschiedlicher Perspektive beleuchten. So werden politische und gesellschaftliche Phänomene unter die Lupe genommen, aber auch persönliche Annäherungen an Familienmitglieder geschildert, die eine zweifelhafte Vergangenheit aufweisen...

Zum Februar-Programm...

29.01.2010

Vortrag: "Nomaden und Kommunisten. Kasachstan in der frühen Sowjetunion"


In seinem Vortrag stellt der Referent Robert Kindler (M. A.) sein Dissertationsprojekt vor, dass sich mit der Zwangsansiedlung der kasachischen Nomaden in der frühen Sowjetunion beschäftigt. Im Zentrum der Untersuchung stehen die Jahre 1928-1934, in denen aufgrund der durch Zwangskollektivierung und Ansiedlungskampagne ausgelösten Hungersnot 1,5 Millionen Menschen ihr Leben verloren.

Wann?
Dienstag, 02. Februar 2010
18:00 Uhr - 21:00 Uhr (c.t.)
Wo?
- Übungsraum -
Lennèstr. 1
53113 Bonn

Lesung: "Unter der Oberfläche - Erlebtes aus Israel und Palästina"

Lesung mit Aussprache zur politischen Situation im Nahen Osten

Johannes Zang hat neun Jahre in Israel und Palästina gelebt. Dabei konnte er unter die Oberfläche von Gewalt und Gegengewalt schauen und vieles über das hinaus in Erfahrung bringen, was die Medien aus Nahost für gewöhnlich berichten. Wer ahnt zum Beispiel, dass sich in Israel und in den Palästinensischen Gebieten 120 Initiativen, Gruppen und Organisationen im Bereich Dialog, Verständigung und Aussöhnung engagieren? Johannes Zang berichtet Ermutigendes ebenso wie Erschreckendes, Haarsträubendes ebenso wie Verblüffendes.

Der Abend wird von Studienleiter Jörgen Klußmann moderiert.

Wann?
Montag, 01. Februar 2010
19:00 Uhr
Wo?
Evangelische Akademie im Rheinland,
Haus der Begegnung
Mandelbaumweg 2
53177 Bonn

24.01.2010

Ringvorlesung: "Astronomische Modelle im Japan des 18. Jahrhunderts und ihr Einfluss auf die vorklassische japanische Ökonomik"

Im Rahmen der Ringvorlesung des Bonner Asienzentrums (BAZ) für das Wintersemester 2009/2010 trägt Herr Dr. Günther Distelrath (IOA/Abt. Japanologie und Koreanistik) vor.

Titel der Vorlesung ist "Astronomische Modelle im Japan des 18. Jahrhunderts und ihr Einfluss auf die vorklassische japanische Ökonomik".

Die Ringvorlesung findet an jedem Montag unter dem Haupttitel "Ferne Himmelsbilder: Zur Entwicklung der Astronomie im Altertum und in Asien" statt.

Wann?
Montag, 25. Januar 2010
18:00 - 20:00 Uhr (c.t.)
Wo?
Hauptgebäude - Uni bonn
Hörsaal VIII

Die Ringvorlesung ist öffentlich!

31.12.2009

Ringvorlesung: "waq-waq und Himmelszelt: die belebte Ranke astrologisch gedeutet "

Im Rahmen der Ringvorlesung des Bonner Asienzentrums (BAZ) für das Wintersemester 2009/2010 trägt Frau Dr. Martina Müller-Wiener (IOA/Abt. Islamwissenschaft ) vor.

Titel der Vorlesung ist "waq-waq und Himmelszelt: die belebte Ranke astrologisch gedeutet".

Die Ringvorlesung findet an jedem Montag unter dem Haupttitel "Ferne Himmelsbilder: Zur Entwicklung der Astronomie im Altertum und in Asien" statt.

Wann?
Montag, 11. Januar 2010
18:00 - 20:00 Uhr (c.t.)
Wo?
Hauptgebäude - Uni bonn
Hörsaal VIII

Die Ringvorlesung ist öffentlich!

17.12.2009

Ausstellung: Surimono - Die Kunst der Anspielung im japanischen Farbholzdruck

Die Ausstellung zeigt 1117 japanische Farbholzdrucke, die als luxuriöse und besonders kostbare Privateditionen (surimono) von Dichterzirkeln in Auftrag gegeben wurden. Die Sammlung des Künstlers Marino Lusy (1880 – 1954) gehört dem Museum für Gestaltung in Zürich und befindet sich seit 2005 als Dauerleihgabe im Museum Rietberg, wo sie durch ein internationales Forscherteam unter Leitung von John Carpenter, Professor an der School of Oriental and African Studies (SOAS) der Universität London intensiv erforscht und auf gearbeitet wurde. Die Sammlung Lusy zählt zu den bedeutendsten Surimono-Sammlungen Europas und zeugt durch ihre hervorragende Qualität und den phantastischen Erhaltungszustand der Blätter von der beeindruckenden Kennerschaft Lusys.

Teil I der Sammlung wurde erstmals vom 7. Dezember 2008 bis 13. April 2009 im Museum Rietberg in einer Sonderausstellung präsentiert. Die Ausstellung in Köln zeigt Teil II.

Weitere Infos...

Wann?
Noch bis zum 10. Januar 2010:
Dienstag bis Sonntag 11 – 17 Uhr
jeden ersten Donnerstag
im Monat 11 – 22 Uhr
Montag geschlossen
Wo?
Museum für Ostasiatische Kunst Köln
Universitätsstraße 100
50674 Köln

15.12.2009

Sendereihe im Uniradio "Die Weisheit Asiens" - Teil 1: Islamische Mystik (Sufismus)

Ob Konfuzius, Laotse, Siddharta, Jesus, Mohamed oder Zarathustra - sie alle haben etwas gemeinsam: Sie alle stammen aus Asien oder dem Orient und haben die Welt bis in unsere Tage nachhaltig geprägt. Doch nicht nur diese Männer haben uns ihre Weisheit und tiefen spirituellen Erkenntnisse überliefert. Das Erbe Asiens hinsichtlich seiner geistigen Erleuchtung ist schier unüberschaubar und extrem reichhaltig. So erscheint es zumindest hier bei uns im "Westen", wo die spirituelle Suche und das esoterische Interesse von Tag zu Tag zu wachsen scheint. Die Abteilung für Lebenshilfe, Esoterik und Spiritualität einer jeden Buchhandlung ist in den letzten Jahren merklich gewachsen und auch die Absatzzahlen selbsternannter westlicher Gurus können sich sehen lassen. Die meisten dieser "New Ager" nehmen ihre Inspiration offenbar hauptsächlich aus den alten Lehren Asiens...

In dieser 10-Teiligen Sendereihe, im Rahmen der allwöchentlichen Radiosendung OrientAsiaLounge® auf Radio96acht/Bonn (UKW 96,8 MHz), werden die einzelnen spirituellen Lehren und Denkschulen beschrieben und durch Anekdoten und der jeweils spezifischen Musik nähergebracht werden.

Im ersten Teil am kommenden Mittwoch sind die Bonner Religionswissenschaftler Ufuk Öztürk und Andreas Kiriakidis im Studio zu Gast. Ufuk Öztürk ist neben seiner wissenschaftlichen Arbeit in der Disziplin der vergleichenden Religionswissenschaften an der Uni Bonn, ein leidenschaftlicher Kenner und "Könner" in Sachen Islamischer Mystik (Sufismus) und wird uns über Inhalte, Riten und Spezifika sämtlicher sufistischer Mysterienschulen Europas, des Orients und Asiens erleuchten. Weiterhin werden die Unterschiede und Nuancen der spirituellen Schulen auch in der Musik deutlich, die die beiden Studiogäste mitbringen.

Wann?
Mittwoch, 16. Dezember 2009
21.00 Uhr bis 24:00 Uhr
Wo?
In Bonn und Region auf UKW 96,8 MHz

und weltweit über Webstream auf: Radio96acht.de

Moderation:
Redoine Baghdadi

28.11.2009

Ringvorlesung: "Die Reise zu den Sternen. Das Himmelsbild im chinesischen Mittelalter"

Im Rahmen der Ringvorlesung des Bonner Asienzentrums (BAZ) für das Wintersemester 2009/2010 trägt am kommenden Montag Prof. Dr. Wolfgang Kubin (Institut für Orient- und Asienwissenschaften/ Abtlg. für Chinastudien) vor.

Titel der Vorlesung ist "Die Reise zu den Sternen. Das Himmelsbild im chinesischen Mittelalter ".

Die Ringvorlesung findet an jedem Montag unter dem Haupttitel "Ferne Himmelsbilder: Zur Entwicklung der Astronomie im Altertum und in Asien" statt.

Wann?
Montag, 30. November 2009
18:00 - 20:00 Uhr (c.t.)
Wo?
Hauptgebäude - Uni bonn
Hörsaal VIII

24.11.2009

Ringvorlseung: "Die zweite Heimat - Geschichte der Juden im Iran von Kyros bis Ahmadinezhad"

Im Rahmen der Ringvorlesung des Abteilung für religionswissenschaften des Instituts für Orient- und Asienwissenschaften (IOA) für das Wintersemester 2009/2010 trägt am kommenden Mittwoch Prof. Dr. Eva Orthmann vor.

Titel der Vorlesung ist "Die zweite Heimat - Geschichte der Juden im Iran von Kyros bis Ahmadinezhad".

Die jüdische Gemeinde im Iran ist eine der ältesten jüdischen Gemeinden der Welt. Ihre Anfänge werden ins 8. Jh. v.Chr. datiert, als unter den Assyrerkönigen Tiglat-Pileser, Sargon II und Sanherib Israeliten aus Samaria nach Medien und Persien deportiert wurden. Auf die Eroberung Jerusalems durch Nebukadnezar II im Jahr 598 v. Chr. folgte das Babylonische Exil, das bis zur Eroberung Babylons durch den ersten persischen Großkönig Kyros II im Jahr 539 andauerte. Im Alten Testemant wird Kyros daher nicht nur positiv erwähnt, sondern mit dem Auftrag in Verbindung gebracht, JHWH ein Haus in Jerusalem zu bauen. Auch das Buch Esther zeugt von der Anwesenheit einer jüdischen Bevölkerung im Persischen Reich. Mit dem Ende des Exils verschwand die jüdische Bevölkerung nicht wieder gänzlich, sondern blieb und ist bis heute im Iran verwurzelt, wo sie eine der anerkannten religiösen Minderheiten bildet. An ihre Existenz werden wir immer dann erinnert, wenn Ahmadinezhad wieder einmal den Holocaust geleugnet oder Drohungen gegen den Staat Israel ausgesprochen hat, und besorgte Stimmen nach dem Schicksal der iranischen Juden fragen.

Wie aber sah das Leben der jüdischen Gemeinde im Iran zwischen Babylonischem Exil und heutigem Minderheitenstatus aus? Welchen Stellung hatten Juden in der Sasanidenzeit? Wie hat sich ihre Situation durch die arabische Eroberung und die Islamisierung Irans verändert? Welche Rolle haben Juden im wirtschaftlichen und kulturellen Leben gespielt, welche als
Wissenschaftler und Gelehrte? Inwiefern unterschied sich ihre Situation von derjenigen anderer Minderheiten wie Christen und Zaratustrier? - Der Vortrag wird versuchen, einen Bogen von der Frühzeit der Juden im Iran bis in die Gegenwart zu schlagen. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Frage, wie das Zusammenleben zwischen Juden und Muslimen geregelt wurde, und welche Chancen, aber auch welche Nachteile Juden dabei zu gewärtigen hatten.

Die Ringvorlesung findet an jedem Mittwoch unter dem Haupttitel "Die Vielfalt des Judentums in Asien. Eine „unbekannte“ Religion" statt.

Wann?
Mittwoch, 25. November 2009
14:00 Uhr
Wo?
Hörsaal II
Hauptgebäude Uni-Bonn

30.10.2009

Ringvorlesung: "Astronomie und Kalender im alten Israel und im frühen Judentum"


Im Rahmen der Ringvorlesung des Bonner Asienzentrums (BAZ) für das Wintersemester 2009/2010 trägt am kommenden Montag Prof. Dr. Matthias Albani (Institut für Orient- und Asienwissenschaften/ Abtlg. für Islamwissenschaft) vor.

Titel der Vorlesung ist "Astronomie und Kalender im alten Israel und im frühen Judentum".

Die Ringvorlesung findet an jedem Montag unter dem Haupttitel "Ferne Himmelsbilder: Zur Entwicklung der Astronomie im Altertum und in Asien" statt.

Wann?
Montag, 02. November 2009
18:00 - 20:00 Uhr (c.t.)
Wo?
Hauptgebäude - Uni bonn
Hörsaal VIII