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02.05.2010

Die Eulenburg-Mission nach Ostasien

Vortrag von Prof. em. Dr. Peter Pantzer (emeritierter Professor für Japanologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Bonn e. V

Wann?
Dienstag, 04. Mai 2010
19:00 Uhr
Wo?
Haus der Geschichte(Multivision)
Willy-Brandt-Allee 14
53113 Bonn

27.04.2010

"AGA-SHIO" im Japanischen Kulturinstitut Köln

Die japanische Formation AGA-SHIO wurde 2009 von dem Shamisen-Spieler AGATSUMA Hiromitsu (*1973) und dem Pianisten SHIONOYA Satoru (*1966) mit dem ausdrücklichen Ziel begründet, aus der Kombination von zwei typischen, aber unterschiedlichen Instrumenten der östlichen und der westlichen Tradition eine neue, in japanischer Volksmusik verwurzelte und von deren Energien geprägte Musik zu kreieren. Die erste gemeinsame CD erschien unter dem Titel „AGA-SHIO“ im November 2009 und erhielt sogleich gute Kritiken. Nun stellen sich beide Musiker auf ihrer ersten gemeinsamen Europa-Tournee auch im Japanischen Kulturinstitut Köln vor. Am Folgetag dem 29. Mai 2010 ist AGA-SHIO „Top-Act“ im Abendprogramm des „Japan-Tags 2010“ in Düsseldorf (Freiluft-Bühne auf dem Burgplatz).

Wann?
Freitag, 28. Mai 2010
19:00 Uhr
Wo?
Japanisches Kulturinstitut
(The Japan Foundation)
Universitätsstraße 98
50674 Köln, Germany

25.04.2010

Internationaler Club der Uni Bonn organisiert Asiatischen Abend!

Alle Interessierten an fernöstlicher Küche und Kultur sind herzlich eingeladen, Asien in Bonn zu entdecken! Asiatische Studierende stehen als Ansprechpartner und Repräsentanten unserer Partnerhochschulen in Fernost zur Verfügung und gestalten den Abend!





Wann?
Mittwoch, 28. April 2010
18:30 - 23:00 Uhr
Wo?
Internationaler Club
der Universität Bonn
Poppelsdorfer Allee 53
53115 Bonn

20.04.2010

Ringvorlesung: "Narrativ-fiktionale Gedächtnis- gattungen der japanischen Moderne. Zur Konstruktion von Symbolfiguren in Literatur und Film"

Im Rahmen der Ringvorlesung des Bonner Asienzentrums (BAZ) für das Sommersemester 2010 trägt Herr Prof. Harald Meyer(IOA/Abt. Japanologie und Koreanistik ) vor.

Titel der Vorlesung ist "Narrativ-fiktionale Gedächtnisgattungen der japanischen Moderne. Zur Konstruktion von Symbolfiguren und Orten kollektiver Erinnerung in Literatur und Film".

Die Ringvorlesung findet an jedem Montag unter dem Haupttitel "Erinnerungsorte und kollektive Symboliken in Asien" statt.

Wann?
Montag, 26. April 2010
14:00 - 16:00 Uhr (c.t.)
Wo?
Hauptgebäude - Uni bonn
Hörsaal VIII

Die Ringvorlesung ist öffentlich!

31.03.2010

„Deutsch-Japanisches Treffen“ für junge Japaninteressierte

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft Bonn e.V. lädt ein zum „Deutsch-Japanischen Treffen“ der jüngeren Generation für Deutsche und Japaner, die Lust auf einen anregenden Gedankenaustausch haben (Sprache: Japanisch oder Deutsch).

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft Bonn dient der Pflege und Förderung der kulturellen Beziehung zwischen Deutschland und Japan, der Verbreitung und Vertiefung der Kenntnis von Japan in Deutschland und der Förderung des Verständnisses zwischen beiden Völkern. Die Deutsch-Japanische Gesellschaft Bonn besteht seit 1976 und zählt gegenwärtig rund 360 Mitglieder: Jüngere und Ältere, Studenten, Privatpersonen und Geschäftsleute.

Wann?
Montag, 12. April 2010
19:00 Uhr
Wo?
Asia Wok
Weberstr. 28
53113 Bonn


Information bei: peter.himmelstein@freenet.de

Anmeldung nicht erforderlich.

25.02.2010

Deutsch-Japanisches Austauschprogramm für junge Ehrenamtliche


Das umfangreiche zweiwöchige Besuchsprogramm für bis zu 17 Teilnehmende bietet Einblicke u. a. in die Situation der Jugendarbeit und des Bildungssektors im Partnerland; vor der Reise findet ein Vorbereitungsseminar im JDZB statt, das drei Tage dauert. Es wird auf deutscher Seite seit 2006 in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendring Sachsen e. V..

Beim Austausch für junge Ehrenamtliche handelt es sich um ein bilaterales Fachprogramm im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mit finanziellen Mitteln aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes. Ergänzend zur Förderung durch das deutsche BMFSFJ (KJP) und das japanische Ministerium für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft u. Technologie (MEXT) müssen die Teilnehmer eine Eigenbeteiligung von € 550,00 aufbringen.

Termine für 2010:
Vorbereitungsseminar in Berlin: 9. – 11. Juli 2010
Besuchsprogramm in Japan: 25. August – 8. September 2010

Japanische Delegation in Deutschland: 14. – 27.(28.) September 2010

Bewerbungsbeginn: 25. Februar 2010

Zur Ausschreibung und zum Bewerbungsformular...

07.02.2010

Filmreihe im Japanischen-Kulturinstitut-Köln: "Neue Japanische Dokumentarfilme"

Das 1969 gegründete Japanische Kulturinstitut in Köln, die Deutschlandvertretung der Japan Foundation, widmet sich der Aufgabe, die japanische Kultur vorzustellen und den kulturellen und geistigen Austausch zwischen Japan und Deutschland zu fördern, um die Beziehungen beider Länder zu erweitern und zu vertiefen.

Noch bis zum 29. März führt das Japanische-Kulturinstitut-Köln neue japanische Dokumentarfilme vor, bei denen alle Regisseure in ihren Werken auf historische Spurensuche gehen und die Zeit während und nach dem Zweiten Weltkrieg aus unterschiedlicher Perspektive beleuchten. So werden politische und gesellschaftliche Phänomene unter die Lupe genommen, aber auch persönliche Annäherungen an Familienmitglieder geschildert, die eine zweifelhafte Vergangenheit aufweisen...

Zum Februar-Programm...

31.01.2010

Köln: Sprachlehrer für Japanisch auf Honorarbasis gesucht!


Das Lernstudio Barbarossa ist ein privates Bildungsinstitut mit Niederlassungen in Köln und Hürth. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt wird für die Niederlassung in Köln-Rodenkirchen eine/n Sprachlehrer/in für Japanisch, möglichst mit Lehrerfahrung bzw. Muttersprachler gesucht.

Weitere Auskünfte erteil Herr Alexandros Lillis unter 0221-9854479.

Kurzbewerbung bitte per E-Mail an: megakids50996@aol.com

24.01.2010

Ringvorlesung: "Astronomische Modelle im Japan des 18. Jahrhunderts und ihr Einfluss auf die vorklassische japanische Ökonomik"

Im Rahmen der Ringvorlesung des Bonner Asienzentrums (BAZ) für das Wintersemester 2009/2010 trägt Herr Dr. Günther Distelrath (IOA/Abt. Japanologie und Koreanistik) vor.

Titel der Vorlesung ist "Astronomische Modelle im Japan des 18. Jahrhunderts und ihr Einfluss auf die vorklassische japanische Ökonomik".

Die Ringvorlesung findet an jedem Montag unter dem Haupttitel "Ferne Himmelsbilder: Zur Entwicklung der Astronomie im Altertum und in Asien" statt.

Wann?
Montag, 25. Januar 2010
18:00 - 20:00 Uhr (c.t.)
Wo?
Hauptgebäude - Uni bonn
Hörsaal VIII

Die Ringvorlesung ist öffentlich!

17.12.2009

Ausstellung: Surimono - Die Kunst der Anspielung im japanischen Farbholzdruck

Die Ausstellung zeigt 1117 japanische Farbholzdrucke, die als luxuriöse und besonders kostbare Privateditionen (surimono) von Dichterzirkeln in Auftrag gegeben wurden. Die Sammlung des Künstlers Marino Lusy (1880 – 1954) gehört dem Museum für Gestaltung in Zürich und befindet sich seit 2005 als Dauerleihgabe im Museum Rietberg, wo sie durch ein internationales Forscherteam unter Leitung von John Carpenter, Professor an der School of Oriental and African Studies (SOAS) der Universität London intensiv erforscht und auf gearbeitet wurde. Die Sammlung Lusy zählt zu den bedeutendsten Surimono-Sammlungen Europas und zeugt durch ihre hervorragende Qualität und den phantastischen Erhaltungszustand der Blätter von der beeindruckenden Kennerschaft Lusys.

Teil I der Sammlung wurde erstmals vom 7. Dezember 2008 bis 13. April 2009 im Museum Rietberg in einer Sonderausstellung präsentiert. Die Ausstellung in Köln zeigt Teil II.

Weitere Infos...

Wann?
Noch bis zum 10. Januar 2010:
Dienstag bis Sonntag 11 – 17 Uhr
jeden ersten Donnerstag
im Monat 11 – 22 Uhr
Montag geschlossen
Wo?
Museum für Ostasiatische Kunst Köln
Universitätsstraße 100
50674 Köln

18.11.2009

Japanisches Kulturinstitut Köln sucht studentische Aushilfskräfte!

Das 1969 gegründete Japanische Kulturinstitut in Köln, die Deutschlandvertretung der Japan Foundation, widmet sich der Aufgabe, die japanische Kultur vorzustellen und den kulturellen und geistigen Austausch zwischen Japan und Deutschland zu fördern, um die Beziehungen beider Länder zu erweitern und zu vertiefen.

Zur Unterstützung seiner Arbeit sucht das Japanische Kulturinstitut Köln studentische Aushilfen (auf Minijob-Basis). Der Aufgabenbereich umfasst die Besetzung des Empfangs am Abend, Assistenz bei Veranstaltungen im Hause u.a. Deutsche und japanische Sprachkenntnisse sind Voraussetzung. Gesucht wird nach aufgeschlossenen Aushilfsmitarbeitern, die ab sofort diese Aufgaben übernehmen können.

Falls Interesse besteht, schickt bitte Eure Bewerbungsunterlagen per eMail an: Personal@jki.de.

Bei weiteren Fragen, wendet Euchh bitte an Herrn Ohnishi oder Frau Yamaguchi (Tel. 0221 940 5580).

05.11.2009

Bonn: Institut für Orient- und Asienwissenschaften sucht wissenschaftliche Hilfskraft

Im Institut für Orient- und Asienwissenschaften ist voraussichtlich ab 1. Januar 2010 die Stelle einer Wissenschaftlichen Hilfskraft (Arbeitszeit: 19 Stunden pro Woche) zu besetzen. Die Stelle ist dem IOA (und nicht einer einzelne Abteilung) zugeordnet. Die zentrale Aufgabe, die mit dieser Stelle verbunden ist, ist die Systematisierung und Vergabe der Signatur für die Bücher entsprechend dem DDC-System (eine entsprechende Schulung wird im Januar dazu angeboten) und die Mithilfe bei der Katalogisierung.

Voraussetzungen:
a) Abgeschlossenes Studium (Diplom; Magister; eventuell Bachelor, wenn derzeit im MA-Studiengang) mit Schwerpunkt Japanologie (und Koreastudien).
b) Sehr gute Kenntnis von Japanisch (und wünschenswert wäre eine zusätzliche Kenntnis des Koreanischen). Die Sprachkenntnis ist notwendig, da v.a. japanische Bücher bearbeitet werden müssen
c) Fähigkeit zur eigenverantwortlichen Arbeit in Kooperation mit den Bibliothekaren und für die Bibliotheken zuständigen Wissenschaftlichen Hilfskräften des IOA.

Bewerbungen bis spätestens Mo 23. November (13 Uhr !!!) mit folgenden Unterlagen:
a) Kurzer Lebenslauf mit Darstellung der Studienschwerpunkte (einschließlich der Abschlüsse) und eventueller Erfahrung mit Bibliothekstätigkeit, Buchhandel, Bibliotheks“ausbildung“ ….
b) Detaillierte Beschreibung der Sprachkenntnisse – möglichst genaue Aufstellung mit Umfang der Sprachausbildung (Module, Wochenstunden, Semesteranzahl, Noten)
c) Derzeitige Tätigkeit (z.B. Promotionsstudium [Fach / Betreuer], ….)

Bewerbungen (eventuell auch Anfragen) entweder per email (mit Anhang der Unterlagen als Word-Dokument oder PDF-Datei) ausschließlich an
mhutter@uni-bonn.de
oder als Briefpost (bzw. Einwurf)
Prof. Manfred Hutter
Abt. f. Religionswissenschaft,
Adenauerallee 4-6, 53113 Bonn

01.09.2009

Ausstellung: "Micropop" in der zeitgenössischen japanischen Kunst

Die neueste Wanderausstellung der JapanFoundation, Tôkyô, wurde von der renommierten Kunstkritikerin und Kuratorin MATSUI Midori zusammengestellt. Das Japanische Kulturinstitut Köln ist die weltweit erste Ausstellungsstation außerhalb Japans.

Unter dem von ihr geprägten Begriff "Micropop" präsentiert Matsui Midori Zeichnungen, Malereien und Videoarbeiten von 14 Künstlern, die in den späten 1990er Jahren und zu Beginn des neuen Jahrtausends in der japanischen Kunstszene Aufmerksamkeit erlangten.

Charakteristisch für die Arbeiten aller Künstler ist, dass sie neue Formen der Rezeption aufzuspüren suchen und bereits ausrangierten oder banal erscheinenden Dingen eine neue Bedeutung verleihen.

Eröffnung:
Freitag, 4. September 2009, 19 Uhr
Zeiten:
Verlängerte Öffnungszeiten zwischen dem 2.-9. September 2009:
Mo-Fr von 9 - 13 und 14 - 20 Uhr; danach Mo - Fr von 9 - 13 und 14 - 17 Uhr
Ausstellungsdauer:
bis 20. November 2009
Ort der Ausstellung:
Japanisches Kulturinstitut
- Wintergarten -
Universitätsstraße 98
50674 Köln


Der Eintritt ist frei!


(Foto: © KUNIKATA Mahomi)

Vortrag: "Lehren aus Japan für die Finanzmarktkrise heute"

Vortrag von Gerhard Wiesheu, Bankhaus Metzler, Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg mit anschließendem Umtrunk.

Nach Einschätzung von Gerhard Wiesheu sind die Industrienationen auf dem besten Wege, ihre Hausaufgaben infolge der Finanzmarktkrise zu machen und damit der Konjunktur wieder auf die Beine zu helfen. Dabei hätten Regierungen und Notenbanken anscheinend aus den bitteren Erfahrungen der japanischen Wirtschaft in den 1990er-Jahren die richtigen Schlüsse gezogen. Einer der wichtigsten Lehren aus der damaligen Krise sei, dass der Staat bei drastisch einbrechenden Investitionen von Unternehmen und Konsumenten mit höheren Staatsausgaben einspringen muss, um die gesamtwirtschaftliche Nachfrage zu stabilisieren. Frühzeitige Sparanstren¬gungen würden in einem solchen Umfeld kontraproduktiv wirken und das „Tal der Tränen“ nur unnötig verlängern.

Zudem habe die Krise in Japan gezeigt, dass der Bankensektor nicht in der Lage ist, seine Bilanzen eigenständig zu bereinigen. Staatliche Rettungspakete seien daher unvermeidbar. Last but not least laute die dritte Lehre aus der Japankrise, dass die Geldpolitik über eine reine Zinssteuerung hinausgehen und die „Notenpresse“ mittels aggressiver Expansion der Geldmenge aktiv einsetzen sollte. Dadurch ließe sich eine lähmende Deflation verhindern und die reale Schuldenlast reduzieren – und damit könne die Krise schneller überwunden werden.

Wann?
Montag, 07. September 2009 um 19:00
Wo?
IHK Bonn/Rhein-Sieg,
Bonner Talweg 17,
Bonn


Aus organisatorischen Gründen wird um telefonische Voranmeldung bei Frau Burgass:0228-466463 oder bei Frau Mönch: 0228- 345816 gebeten.

Der Eintritt ist frei.

23.07.2009

Bonner Japanologie sucht Tutoren!

Für das Bachelor Modul "Modernes Japan I" sucht die Abteilung für Japanologie und Koreanistik des Institus für Orient- und Asienwissenschaften zum Wintersemester 2009/2010 noch zwei Tutoren/innen für 8 Stunden/Woche.

Weiterhin benötigt die Abteilung für den Zeitraum 21. September bis 10. Oktober 2009 für die Durchführung der Welcome Week noch dringend eine studentische Hilfskraft mit guten Englischkenntnissen auf Honorarbasis.

Bewerbungen sind bis zum 31. Juli 2009 entweder elektronisch oder per Post an das Sekretariat der Abteilung zu richten:

Universität Bonn
IOA
Abt. für Japanologie und Koreanistik
Regina-Pacis-Weg 7
D-53113 Bonn
Tel.: 0228-73 7223
Fax: 0228-73 5054
E-mail: japanologie@uni-bonn.de

25.05.2009

Uni-Bonn: Japan und Korea-Tag am kommenden Mittwoch!

Die Abteilung für Japanologie und Koreanistik und das Dezernat für Internationale Angelegenheiten der Universität Bonn laden zum Japan- und Korea-Tag ein, der im Rahmen des diesjährigen Dies Academicus am 27. Mai 2009 an der Universität Bonn stattfinden wird. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende aller Fakultäten, die sich für ein Studium in Japan oder Korea interessieren, an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Auslandsämtern, die zu Studien- oder Fördermöglichkeiten in den beiden Ländern beraten, und an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fakultäten, die sich für die Kooperation mit koreanischen und/oder japanischen Einrichtungen beziehungsweise Forschern interessieren.

Programm:
Themenschwerpunkt I
"Wissenschaftliche Zusammenarbeit
mit Japan und Korea"
Veranstaltungsort: Institut für Orient- und Asienwissenschaften, Abteilung für Japanologie und Koreanistik, Regina-Pacis-Weg 7

9.00 Uhr
Einführung in den Japan-
und Korea-Tag
Prof. Dr. Reinhard Zöllner, Leiter der Abteilung für Japanologie und Koreanistik

9.15 Uhr
Förderung wissenschaftlicher
Kooperationen/Programme
Prof. Dr. Keiichi Kodaira, Japan Society for the Promotion of Science (JSPS); Dr. Ingrid Krüßmann, DFG Bonn; Dr. Klaus Manderla, Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH)
Dr. Ursula Toyka-Fuong, DAAD Bonn

10.15 Uhr
Tee- und Kaffeepause
10.30 Uhr
Interkulturelle Aspekte der Zusammen- arbeit mit Japan und Korea
Dr. Anne Gellert, ehem. DAAD-Außenstelle Tokyo

11.00 Uhr
Panel Discussion: Wissenschaftliche Kooperation mit Institutionen in Japan und Korea - Chancen, Probleme,
Perspektiven, Diskussionsinput
Prof. Dr. Reinhard Zöllner, Moderation; Prof. Dr. Koichiro Agata, Waseda University (per Videokonferenz); Prof. Dr. Michael Hoch, Life & Science Institute (LIMES); Prof. Dr. Martin Schermaier, Inst. für Römisches Recht und Vergleichende Rechtsgeschichte; Prof. Dr. Matthias Hieber (angefragt), Universität Darmstadt; Prof. Dr. Rudolf Zentel, Universität Mainz

12.30 Uhr
Vortrag "Rückblick und Perspektiven -
Japanforschung aus einem fremden Blickwinkel"
Prof. Dr. Koji Ueda, Japanisches Kulturinstitut, Köln

13.00 Uhr
Mittagsbuffet

Themenschwerpunkt II
"Studium in Japan und Korea"
Veranstaltungsort: Hörsaal VI

14.00 Uhr Begrüßung und Vorstellung der
Austauschmöglichkeiten der
Universität Bonn
Ute Harres, Dezernat für Internationale Angelegenheiten

14.15 Uhr �Universitätslandschaft in Japan"
Erfahrungsbericht Returnee Japan
Prof. Dr. Harald Meyer, Universität Bonn

14.35 Uhr "Universitätslandschaft in Korea"
Erfahrungsbericht Returnee Korea
You Jae Lee, M.A. und Frau Dr. Sang-Yi O-Rauch

15.00 Uhr "Als Studierender in Japan und Korea" - eine interkulturelle Einführung
Dr. Anne Gellert, ehem. DAAD-Außenstelle Tokyo

15.30 Uhr Fördermöglichkeiten des DAAD
für Studierende Zielländer -
Japan und Korea
Karin Möller, DAAD Bonn

Themenschwerpunkt III
"Japan und Korea -
kulturelle und politische Aspekte"
Veranstaltungsort: Hörsaal VI
16.15 Uhr
Der Gebrauch von Höflichkeitsformen im Gegenwartskoreanisch
Priv.-Doz. Dr. Albrecht Huwe, Institut für Orient- und Asienwissenschaften (Antrittsvorlesung)

17.15 Uhr
"Die Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea - aktuelle Entwicklungen"
Generalkonsul Seon-Hong Sohn, Botschaft der Republik
Korea

ab 18.30 Uhr, Hörsaal I
Japanisch-Koreanische Filmnacht
Koreanischer Film: �Frühling, Sommer, Herbst, Winter... und Frühling" (Regisseur: Kim Ki-duk, 2003)
Japanischer Film: �Meine Schule, der Wald (Mori no gakkô)" (Regisseur: Yoshiharu Nishigaki, 2002)

14.05.2009

Preisverleihung, Basar und „Schreiben wie im Orient“ - Der Dies Academicus an der Uni-Bonn

Mit vielen Vorträgen, Museumsführungen und musikalischen Höhepunkten lockt die Universität Bonn auch in diesem Semester zum Dies Academicus am Mittwoch, 27. Mai in ihr Hauptgebäude und die Uni-Museen. Welche Rolle spielen Internetblogs für die Jugend? Und welche Geruchs- und Geschmacksstoffe sind für die Rotweinqualität von Bedeutung? Diese sowie Fragen zu aktuellen Themen wie der Weltwirtschaftskrise werden den Besuchern auf dem Dies beantwortet. Noch mehr spannende Themen für große und kleine Forscher sowie das gesamte Programm sind in der Dies-Zeitung zu finden, die im Hauptgebäude ausliegt, oder im hier online abrufbar ist.

Die Veranstaltung des Instituts für Orient- und Asienwissenschaften (IOA) hier vorab auf einen Blick:

11.15 Uhr, Festsaal
Dr. Heinz Werner Wessler (Antrittsvorlesung)
Gewalt und Gewaltfreiheit in Südasien
Frieden und Stabilität der einzelnen Staaten wie auch der Region Südasien als ganzer entscheiden sich an der Frage, ob es gelingt, die tief eingewurzelten multi- und interkulturellen Erfahrungen der Menschen in einen kritisch-reflektiven Modernitätsdiskurs einzubinden. Dies hatte auch schon Mahatma Gandhi (1869-1948) mit seiner Programmschrift "Hind Swaraj" angestrebt, die vor 100 Jahren (1909) erschien. Gandhis Klassiker des Antikolonialismus und der gewaltfreien Aktion entstand keineswegs auf einer Insel der Seeligen, sondern in komplizierten tagespolitischen Gemengelagen und vor dem Hintergrund einer Geschichte Südasiens, deren Blutspur nicht weniger überwältigend ist als die von anderen Weltregionen.


12.15 Uhr, Hörsaal IX
Prof. Dr. Veronika Veit (Mongolistik)
Was ist "geheim" an der "Geheimen Geschichte der Mongolen"?
Die "Geheime Geschichte der Mongolen", verfasst in der 2. Hälfte des 13. Jh.s, ist die älteste uns erhaltene Darstellung der mongolischen Geschichte in mongolischer Sprache. Der geradezu abenteuerliche Weg, der zu ihrer Wiederentdeckung für die Wissenschaft geführt hat, soll im Vortrag nachgezeichnet und das Geheimnis um das "Geheime" gelüftet werden. Eine kleine Auswahl von Textbeispielen vermittelt einen Einblick in die Poesie und bilderreiche Sprachwelt einer fernen, aber bis heute faszinierenden Welt.

14.00 Uhr, Säulenhalle
Dr. Jingling Wang / Priv.-Doz. Dr. Thomas Zimmer
(Chinesische Sprache),
Prof. Dr. Dagmar Glaß / Dr. Kheir Diabat
(Arabische Sprache),
Prof. Dr. Kay Genenz / Minako Okumura
(Japanische Sprache)
Schreiben wie im Orient - Arabisch, Chinesisch und Japanisch. Einblicke in Kalligraphiendes Nahen und Fernen Ostens
Die Sprachen Arabisch, Chinesisch und Japanisch faszinieren nicht zuletzt auf Grund ihrer "exotischen� Alphabete bzw. Zeichensysteme. In den Sprachwelten des Nahen und Fernen Ostens besitzt die Kalligraphie eine große kulturhistorische Bedeutung. Das "Schönschreiben" ist dort eine Kunst, die, bei Weitem nicht nur von Meisterhänden, bis heute gepflegt wird. Lehrkräfte der Abteilung für Orientalische und Asiatische Sprachen des Instituts für Orient- und Asienwissen-schaften der Universität Bonn führen Interessierte in die kalligraphischen Künste des Orients ein.

14.15 Uhr, Hörsaal V
Prof. Dr. Stephan Conermann (Islamwissenschaft)
Taqiyya - Die Kunst, die eigeneReligionszugehörigkeit zu verschleiern
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Perfekte Tarnung? Warnen, Tarnen, Täuschen in Natur und Kultur"

11.05.2009

Ringvorlesung der Bonner Japanologie: "Doppelter Kolonialismus in Asien"

Auch in diesem Semester veranstaltet die Abteilung für Japanwissenschaften der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn eine Ringvorlesung. Unter dem Haupttitel "Doppelter Kolonialismus in Asien" finden im Verlaufe des Sommersemesters an jedem Dienstag in der Zeit von 18:00 - 20:00 Uhr (c.t.) im Hörsaal II des Universitäts-Hauptgebäudes Vorträge statt.

Der nächste Vortrag ist am Dienstag, 12. Mai unter der Überschrift: " 'Zivilisiertes' und 'barbarisches' Bestrafen in Taiwan unter japanischer Kolonialherrschaft". Referentin ist Frau Nadin Heé (M.A.).

Zum Semesterplan der Ringvorlesung geht es hier entlang...

10.05.2009

Bonner Japanologie sucht studentische Hilfskraft!

Die Abteilung Japanologie des Bonner Instituts für Orient- und Asienwissenschaften (IOA) sucht zum 1. Juni 2009 eine studentische Hilfskraft möglichst aus Bonn mit sehr guten Japanischkenntnissen.


Aufgaben:
A. Aufbereitung von Informationen und Daten

• Fortführung des Projekts PR Uni Bonn für den kleinen
Direktaustausch
• Stipendiendatei Japan auf Stand halten
• Homepage für den Austausch pflegen und nötigenfalls
erweitern - auch Infos für Hiesige einbeziehen
• Datei der Austauschstudierenden (Hiesige und Gäste)
aktualisieren

B. Betreuungsaufgaben für die japanischen Austauschstudierenden

• Betreuung der japanischen Austauschstudierenden
koordinieren, v.a. direkt nach der Ankunft
• Vermittlung und Koordinierung von Tandems für Sprache
und Studium sowie Tutorien („study buddy“)
• Korrespondenz mit den neuen japanischen
Austauschstudierenden vor ihrer Ankunft

Anforderungen:
• sehr gute, idealerweise muttersprachliche Kenntnisse
des Japanischen, insbesondere der gesprochenen Sprache
• gutes Einfühlungsvermögen, Hilfsbereitschaft und Entschlussfreude
• Organisationstalent
• gewisse zeitliche Flexibilität (wenn’s mal brennt
– deshalb Wohnort am besten in Bonn)
• die üblichen EDV-Kenntnisse

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Bewerbungsschreiben, Foto, Lebenslauf, ggf. Zeugnisse und Referenzen) sind an das Sekretariat der Abteilung Japanologie (IOA), Regina-Pacis-Weg 7 z.Hd. Detlev Taranczewski zu richten.

08.05.2009

Vortrag in Bonn: "Japan - Drei Bilder"

Wer heutzutage vom Fernen Osten spricht, meint China. Japan scheint aus dem Bewusstsein der Europäer verschwunden zu sein, auch wenn bei uns an jeder Ecke eine Sushi-Bar steht und zu jedem Kinderzimmer Anime-Filme aus dem Lande der aufgehenden Sonne gehören. Toyota und Sony haben längst jede Spur des Exotischen verloren. Ist also Japan, die zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt, so wie wir in vieler Hinsicht amerikanisiert, inzwischen ein Land des Westens geworden? Wenn das der Fall wäre, warum scheitern so viele Europäer und Amerikaner an Japan? Das Land polarisiert: es wird heiß geliebt oder rundum gehasst.

Vierzehn Jahre lang im Zeitraum von drei Jahrzehnten hat die Referentin Frau Madeleine Preisinger-Monloup die Chance genutzt, wesentliche Einblicke in das Land zu gewinnen: das traditionelle Japan, die Entstehung des Wirtschaftsgiganten und das postmoderne Japan. Sie möchte anhand ihrer persönlichen Erfahrungen Einblicke in das ihr vertraut gewordene und doch immer noch fremd gebliebene Land vermitteln.

Madeleine Preisinger-Monloup, geb.1944 in Lyon Frankreich, hat Wirtschaftswissenschaft in Lyon und Europäische Integration in Brügge studiert. Seit 1969 mit einem Deutschen verheiratet und 6 Jahre bei der Stiftung Wissenschaft und Politik voll tätig. Nach dem Eintritt ihres Mannes in das Auswärtige Amt, konnte sie sich an seiner Seite mehrmals in Japan aufhalten: 5 Jahre in Kobe, 3 Jahre in Tokyo, 6 Jahre in Osaka. Sie blieb während dieser Zeit als externe Mitarbeiterin und Japanspezialistin bei der Stiftung Wissenschaft und Politik tätig. Sie hat zahlreiche Studien über das Land veröffentlicht. Dazu gehören u.a.

- „Die USA contra Japan - eine falsche Alternative“ in „Internationale Politik, Sept. 1997,
- „Japan und die Regionalisierung im Pazifischen Becken“, M. Pohl (Hrsg.), in „Japan, 1996/1997“, Inst. f. Asienkunde Hamburg
- „Japan-EU: Auf dem Weg zur Normalisierung“ in: Länderbericht Japan, Manfred Pohl (Hrsg.) BfpB
- „Japan und Ostasien: Von der Regionalisierung zum Regionalismus, Manfred Pohl, Japan, 2000/2001,
- „Hat der Yen noch eine Zukunft? Japans Wirtschaft braucht dringend Reformen“ in „Internationale Politik“, Februar 2003

Frau Preisinger-Monloup (jetzt im Ruhestand) ist auch offizielle Diplom-Lehrerin der Ikebana Misho-Schule (Osaka) und unterrichtet kleine Gruppen.

Wo?
Haus der Geschichte
Willy Brandt-Allee 14,
53113 Bonn


Wann?
Dienstag, 12. Mai 19:00 h