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24.04.2010

Kinderuni Vorlesung: Das größte islamische Land der Welt - Alltagsleben in Indonesien

Täglich begegnen euch Menschen aus verschiedenen Kulturen. Diese Vorlesung berichtet über ein Land in Asien, in dem es sehr viele Kulturen und Sprachen gibt.
Indonesien ist so groß wie Europa und liegt am Äquator. Professor Dr. Christoph Antweiler berichtet auch davon, was man erlebt, wenn man als Ethnologe (Völkerkundler) ein ganzes Jahr in einer fremden Welt lebt...

Am vorigen Montag, 19. April 2010, startete die 15. Vorlesungsreihe für Nachwuchsstudis (Kinder zwischen 8 und 12 Jahren) an der Universität Bonn. Die Vorlesungen finden jeweils montags im Wolfgang-Paul-Hörsaal, Kreuzbergweg 28, statt. Die Vorlesungen beginnen um 17 Uhr c.t. und enden um 18 Uhr. Wer insgesamt im aktuellen Sommer- und dem dann folgenden Wintersemester mindestens 10 Vorlesungen besucht hat, bekommt am Ende des Wintersemesters 2010/11 unser offizielles Kinderuni-Diplom.

Wann?
Montag, 26. April 2010
17:00 - 18:00 Uhr (c.t.)
Wo?
Wolfgang-Paul-Hörsaal
Kreuzbergweg 28,
53115 Bonn

31.01.2010

Themenabend in der OrientAsiaLounge®: "Malaysia: Schmelztiegel der Kulturen oder multi-ethnischer Flickenteppich?"

Die vier großen malaysischen Bevölkerungsgruppen – Malaien, Chinesen, Inder und indigene Völker – sorgen für kulturelle Vielfalt. Vor allem in Kuala Lumpur trifft man auf eine lebendige Tanz-, Theater-, Musik- und Kunstszene, die oftmals Traditionelles gekonnt mit modernen – auch westlichen – Elementen verbindet...

Die Malaien, welche zum großen Teil dem sunnitischen Islam angehören, erheben seit der Unabhängigkeit Malaysias den politischen Führungsanspruch, sie werden durch die Regierung systematisch gefördert und im öffentlichen Dienst bevorzugt eingestellt, dies wird seit der Einführung der malaysischen neuen ökonomischen Politik in den 1960er-Jahren durch den so genannten Bumiputra-Status gesichert. Des Weiteren stellen die Überseechinesen etwa ein Viertel der Bevölkerung. Sie dominieren derzeit noch in den Städten. Die Chinesen spielen eine bedeutende Rolle in Handel und Wirtschaft. Weitere sieben Prozent der Bevölkerung sind indischstämmig. Diese sind Hindus, Moslems, Sikhs, Christen oder Buddhisten. Etwa 85 % der indischstämmigen Bevölkerung Malaysias sind Tamilen, Minderheitengruppen sind die Malayalis, Punjabis und Telugus.

Wie es zu dieser bunten Mischung in der Bevölkerung Malaysias gekommen ist und welches Konfliktpotential aber auch Chancen diese Multiethnizität birgt, darüber klärt in dieser Woche der Studiogast, Nurman Nowak auf, der sowohl ein Bonner Asienwissenschaftler als auch Malaysia-Kenner ist. Nach einem Überblick über Geschichte und Kultur des Landes wird vor allen Dingen der Frage nachgegangen werden, wie sich die malayische Gesellschaft strukturiert und vor allem welche politischen Folgen die Vielschichtigkeit in der Vergangenheit Malaysias hatte und welche Entwicklungen sich auch künftig ergeben könnten.

Neben weiteren Infos aus Orient und Asien liefert die OrientAsiaLounge® auch diese Woche wie an jedem Mittwoch Musik aus dem orientalisch-asiatischem Kulturraum...

Wann?
Mittwoch, 03. Februar 2010
21:00 - 24:00 Uhr
Wo?
In Bonn und Region auf UKW 96,8 MHz

und weltweit über Webstream auf: Radio96acht.de

Moderation:
Redoine Baghdadi

14.11.2009

Filmtipp: "SEPET - Chinese Eyes" (2004)

In einer muslimischen Gesellschaft eine Filmemacherin zu finden, ist selten, und noch seltener, wenn diese ausgesprochen begabt und mutig ist. Yasmin Ahmad erzählt in ihrem zweiten Film die Geschichte zwischen dem Chinesen Jason, der mit Videoraubkopien handelt, und Orked, einer malaysischen Schülerin, die Hongkong-Filme mag.

„Sepet“ ist malaysisch und bedeutet „Schlitzaugen“. So provokativ der Titel, so eindringlich die Komplexität einer multiethnischen Gesellschaft, die von Rassenvorurteilen und der institutionalisierten Religion bestimmt wird. Der Film maändert durch die verwobenen Stränge aus Tradition und Moderne. In diesem Kontext gelingt es Ahmad, entlang der sanften und einnehmenden Geschichte einer tragischen Liebe sowohl gesellschaftliche als auch persönliche Dimensionen auszuleuchten. In seiner subtilen Art ist der Film selbst ein deutliches Signal des neuen malaysischen Independent-Kinos und zugleich ein herzliches Plädoyer für Toleranz.

Der Film gewann sechs Preise beim 18. Film Festival in Malaysia 2005, darunter den für den besten Film und das beste Drehbuch, sowie Auszeichnungen beim Tokyo International Film Festival und Créteil International Women's Film Festival in 2005.

Wann?
Mittwoch, 18. November 2oo9
19:00 Uhr
Wo?
Abteilung für Südostasienwissenschaft
Seminarraum / 3. Stock
Nassestraße 2
53113 Bonn


Der Eintritt ist frei!

12.07.2009

Vortrag: "Vom alten zum neuen Kolonialismus - Die Philippinen unter den Spaniern und Amerikanern"

Die Philippinen waren bis zur spanischen Kolonisation mehr oder weniger am Rande der geschichtlichen Ereignisse im südost-asiatischen Raum. Der Islam hatte Südost-Asien entlang der Handelswege erreicht. Bereits in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten waren arabische Händler über die Grenzen des asiatischen Kontinents hinaus in die west-pazifische Inselwelt vorgestoßen. Die erste und wohl auch bekannteste Begegnung zwischen der westlichen Welt und den Philippinen, ist Ferdinand Magellan zu verdanken. Am 16.03.1521 ankerte er im Golf von Leyte bei der unbewohnten Insel Homonhon.

Über 250 Jahre lang waren die Philippinen Kronkolonie unter Spaniens Vizekönig in Mexiko. Erst nach der mexikanischen Revolution im Jahre 1821 wurden die Inseln Madrid unterstellt und bekamen Sitz und Stimme in der Cortes, der legislativen Gewalt im Mutterland. In der Zeit von 1578 bis Mitte des 19. Jahrhunderts hatten die Spanier immer wieder gegen muslimische Piraten, aber auch gegen Portugiesen und Holländer zu kämpfen. Dazu gab es durchschnittlich alle fünf Jahre einen Aufstand unzufriedener Einheimischer.

Am 20.01.1872 begann der nationale Unabhängigkeitskampf mit der Meuterei von 200 philippinischen Soldaten gegen ihre spanischen Vorgesetzten. Als die Amerikaner im Sommer 1898 Manila attackierten, sahen die Filipinos sie als Bundesgenossen im Kampf gegen die verhasste Kolonialherrschaft. Die USA unterstützten die philippinische Revolution mit dem Ziel, die spanische Seeherrschaft im Pazifik zu brechen. Die Amerikaner errichteten eine Infrastruktur, schufen ein Verwaltungssystem und bauten Schulen sowie Krankenhäuser. Kein anderes Land haben die Amerikaner so lange und so nachdrücklich nach ihren Vorstellungen und Idealen prägen können, wie ihre fernöstliche Kolonie...

Im Rahmen der Ringvorlesung des Bonner Asienzentrums (BAZ) mit dem Obertitel "Doppelter Kolonialismus in Asien" findet hierzu am kommenden Dienstag ein Vortrag mit der Überschrift "Vom alten zum neuen Kolonialismus: Die Philippinen unter den Spaniern und Amerikanern" statt.

Termin:
Dienstag, 14. Juli 18:15 - 19:45 Uhr
Ort:
Hörsaal II im Hauptgebäude der Universität Bonn
Referent:
Dr. Karl-Heinz Golzio

11.07.2009

Vortrag: "Wer ist Herr im Haus? Umkämpfter Raum im urbanen Südostasien"

Im Rahmen der Ringvorlesungen des Bonner Asienzentrums trägt am kommenden Montag, 13. Juli, Prof. Dr. Christoph Antweiler vom Institut für Orient- und Asienwissenschaften der Universität Bonn vor. Titel des Vortrags ist "Wer ist Herr im Haus? Umkämpfter Raum im urbanen Südostasien".

Wann?
Montag, 13. Juli 19:30 ( s.t. ) - 20:00
Wo?
Konferenzraum des Zentrums für Entwicklungsforschung (ZEF)
Walter-Flex-Straße 3
D-53113 Bonn

27.06.2009

Kulturgeschichte, staatliche Visionen in Singapur und Kolonialismus in Kambodscha: Die Ringvorlesungen des Bonner Asienzentrums

Unter den Titeln "Was ist Kulturwissenschaft? 13 Bonner Antworten" und "Medien, Macht, Märkte. Das Konzept des öffentlichen Raumes in asiatischen Gesellschaften" und "Doppelter Kolonialismus in Asien." veranstaltet das Bonner Asienzentrum (BAZ) im Sommersemester 2009 gleich drei Ringvorlesungen jeweils montags und dienstags statt.

Die nächsten Vorlesungen:

Montag, 29. Juni:
Prof. Dr. Martin Bentz: Kulturgeschichte als Lösung aller Methodendiskussion? (18:00 s.t. -19:30 Uhr, HS II)

Dr. Anna-Katharina Hornidge/Sandra Kurfürst M.A.: Konzeptionen des öffentlichen Raumes in Hanoi und Singapur: Die Macht staatlicher Visionen (19:30 s.t. -21:00 Uhr, ZEF)

Dienstag, 30. Juni:
Dr. Karl-Heinz Golzio: "Doppelter Kolonialismus in Asien: Kambodscha zwischen regionalem und internationalem Kolonialismus(18:00 (c.t.) - 20:00 Uhr, HS II)

19.04.2009

Frieden durch Sport: Praktikum in der Entwicklungshilfe in Sri Lanka

AGSEP Reisen GmbH (Asian German Sports Exchange Programme) ist ein innovativer Reiseveranstalter, der sich auf Sportgruppenreisen spezialisiert hat. Neben touristischen Leistungen in den Destinationen Sri Lanka, Thailand und Malaysia umfasst das Reiseangebot Freundschaftsspiele gegen lokale Teams. AGSEP organisiert seit mehr als 15 Jahren Mannschaftssportreisen und Freundschaftsspiele zwischen asiatischen und deutschen Sportvereinen mit Hin- und Rückspielen. Diese sollen einerseits das Highlight der Sportreise ausmachen, aber auch den Aspekt des interkulturellen Austausches, der Völkerverständigung, Vereinspartnerschaften und sportlicher Entwicklungshilfe fördern. Im Laufe der letzten Jahre nahmen 14 asiatische Nationalmannschaften am A.G.S.E.P. Sportaustauschprogramm teil. Für 2009 sind weitere Europa-Tourneen asiatischer Teams geplant, wobei Malaysia ein zentraler Schwerpunkt des Sportprogramms sein wird. AGSEP Reisen GmbH arbeitet als Veranstalter mit Sitz in Deutschland. Das operative Geschäft wird durch AGSEP, als Partner in Asien, in der Geschäftstelle in Sri Lanka sowie Malaysia abgewickelt.

Für die Dauer von mindestens zwei Monaten werden Praktikanten am Standort in Marawila/Sri Lanka gesucht.

Aufgaben:
- Projektmanagement: Planung, Organisation und Durchführung interkultureller Sportevents in unseren Peace and Sports Villages
- wissenschaftliche Begleitung und Analyse unseres Projektes - Evaluation "social impacts through sports"
- Generelles Management in einer Non-profit Organisation
- Fundraising und Marketing
- Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland und Sri Lanka
- Pflege der Netzwerke mit Ministerien, Verbänden und anderen Stakeholdern

Anforderungen:
- hohe Motivation in einem Entwicklungsland mit aktueller politischer Krise zu arbeiten, der Einsatz der Praktikanten findet in konfliktfreien Gebieten statt
- Flexibilität, Eigenständigkeit, Teamfähigkeit, Kreativität, Toleranz, Humor
- gute Englischkenntnisse

Unterkunft:
Die Büros befinden sich im Marawila Sports Resort, einem Sporthotel direkt am Indischen Ozean, in dem auch die Praktikanten untergebracht werden. Monatl. Kosten für Unterkunft und Halbpension im DZ: 490 Euro. Das Praktikum ist nicht vergütet.

Eine elektronische Kurzbewerbung mit Lebenslauf sendet Ihr bitte an den CEO vor Ort, Herrn Dietmar Doering (dietmar.doering@agsep.com).

Erfahrungsberichte ehemaliger Praktikanten.

07.04.2009

Vietnam: Das Bonner Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) sucht ab Mai 2009 studentische Hilfskraft

Für das Deutsch/Vietnamesische Projekt "WISDOM" ("Water-related Information System for the Sustainable Development of the Mekong Delta in Vietnam”) sucht das bonner Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) zum 01.05.2009 eine studentische Hilfskraft.

Durch die Beschaffung und die Aufbereitung von Daten zum Mekong-Delta in Vietnam, wird in dem Projekt der Versuch unternommen die komplexen ökologisch-, hydrologisch-, wirtschaftlich- und gesellschaftlichen Zusammenhänge besser zu verstehen.

Die auf 15 Wochenstunden veranschlagte studentische Hilfsstelle ist für den Standort Bonn vorgesehen und beinhaltet die direkte Unterstützung/Assistenz der Projektleiterin Frau Dr. Gabi Waibel.

Das ZEF ist ein internationales und interdisziplinäres Forschungsinstitut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

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