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02.05.2010

Die (gemeinsame) Geschichte mit den Augen des anderen sehen

Manfred Rohde, Mitarbeiter am Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig, stellt israelisch-palästinensisches Schulbuchprojekt vor, an dem das Peace Research Institute in the Middle East mit Unterstützung des Braunschweiger Instituts seit einigen Jahren arbeitet. Mit Hilfe dieses Schulbuches wird die Geschichte beiden Völker anhand der unterschiedlichen Narrative gegenübergestellt und bietet so die Möglichkeit, die jeweils andere Sicht kennenzulernen. Eingeladen sind insbesondere Lehrer und Schulklassen, die im Austausch mit Israel stehen.

Veranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft - AG Bonn, Clara-Schumann-Gymnasium Bonn

Wann?
Dienstag, 04. Mai 2010
19:00 Uhr
Wo?
Aula des Clara-Schumann-Gymnasiums
Loestr. 14
53113 Bonn

31.03.2010

Das Klezmer-Duo "Khupe" spielt Chassidischen Gesang in der Brotfabrik

Zum wiederholten Male ist Khupe, Christian Dawid (Klarinetten) und Sanne Möricke (Akkordeon), in der Brotfabrik zu Gast. Das heißt aber nicht, dass es für alle die, die Khupe schon einmal in der Brotfabrik erlebt haben, nichts neues gibt - ganz im Gegenteil. Die beiden Musiker aus Berlin tragen dem besonderen Datum ihres Konzertes, dem Karfreitag, Rechnung und haben mit "Nigunim" ein entsprechend ruhigeres Programm zusammengestellt.
Der Nigun, ein Gesang ohne Worte, kommt aus der chassidischen Tradition. Nigunim werden gesungen, gespielt, getanzt.

Wann?
Freitag, 02. April 2010
20:00 Uhr
Wo?
Brotfabrick
Kreustr. 16
53225 Bonn

Kinotipp: "Ajami" (2010)

"Tel Aviv, Jaffa, Ajami. Hier ist das Babel der Gegenwart, das Leben ein permanenter Ausnahmezustand. Seit langem Verfeindete leben hier als Nachbarn auf engstem Raum. Omar, der sich in die junge Hadir verliebt hat, wird in einen blutigen Streit mit einer mächtigen arabischen Familien verwickelt und von ihrer grausamen Rache verfolgt. Ihm bleibt nur die Flucht und dennoch kann er die Stadt und Hadir nicht verlassen. Seine letzte Chance ist, das von einem islamischen Richter festgesetzte - und dennoch unbezahlbare - Schuldgeld aufzutreiben.

Auch Omars Freund Malek braucht dringend Geld, denn seine Mutter ist schwer krank. Um die Behandlung bezahlen zu können, arbeitet er illegal in Israel. Das Leben Dandos, ein jüdischer Polizist, nimmt eine tragische Wendung, als sein Bruder spurlos verschwindet. Zutiefst überzeugt, dass er Arabern in die Hände gefallen sein muss, schwört Dando Rache. Während er das Schicksal seines Bruders aufzuklären versucht, bietet sich Malek und Omar ein viel versprechendes Geschäft mit zwielichtigen Drogenhändlern. Doch die Ereignisse geraten außer Kontrolle. Mit erbarmungsloser Konsequenz werden Omar, Malek und Dando in einen hochspannenden Krimi verwickelt, der alles verändern wird."

Regie und Drehbuch: Scandar Copti, Yaron Shani; 124 Min; Oscar-Nominierung 2010

Ab dem 11. März in deutschen Kinos. In Bonn am 1.4. im REX.

05.02.2010

Vortrag: „Wege nach Gaza - Wege zu einer Friedenslösung”


Wege nach Gaza - Wege zu einer Friedenslösung Vortrag von Frau Dr. Edith Lutz von der 'Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost', Deutschland-Koordinatorin und Teilnehmerin des Gaza Freedom March 2009.

Frau Dr. Lutz berichtet von ihrer ersten Fahrt mit einem Schiff der “Free Gaza” Bewegung nach Gaza. Anschließend stellt sie eine neue deutsch-jüdische Initiative vor: Ein Schiff mit dringend benötigten Gütern (Medikamente, Babynahrung, Wäsche, Kinderbekleidung) und Lernmaterialien (Malutensilien, Musikinstrumente) auszustatten und nach Gaza zu entsenden.

Im Anschluss steht die Referentin für eine Diskussion zur Verfügung.
(Am IPK-Büchertisch können Sie unter anderem auch das Buch 'Grenzgänge im Januar' der Referentin erwerben.)

Veranstalter: IPK-Bonn

Wann?
Freitag, 05 Februar 2010
19:00 Uhr
Wo?
Universität Bonn
Hörsaal IV


Der Eintritt ist frei.

29.01.2010

Lesung: "Unter der Oberfläche - Erlebtes aus Israel und Palästina"

Lesung mit Aussprache zur politischen Situation im Nahen Osten

Johannes Zang hat neun Jahre in Israel und Palästina gelebt. Dabei konnte er unter die Oberfläche von Gewalt und Gegengewalt schauen und vieles über das hinaus in Erfahrung bringen, was die Medien aus Nahost für gewöhnlich berichten. Wer ahnt zum Beispiel, dass sich in Israel und in den Palästinensischen Gebieten 120 Initiativen, Gruppen und Organisationen im Bereich Dialog, Verständigung und Aussöhnung engagieren? Johannes Zang berichtet Ermutigendes ebenso wie Erschreckendes, Haarsträubendes ebenso wie Verblüffendes.

Der Abend wird von Studienleiter Jörgen Klußmann moderiert.

Wann?
Montag, 01. Februar 2010
19:00 Uhr
Wo?
Evangelische Akademie im Rheinland,
Haus der Begegnung
Mandelbaumweg 2
53177 Bonn

28.01.2010

Vortrag: "Der „ewige“ Konflikt Israel - Palästina"


mit Khalil Toama und Irit Neidhardt

„Seit Jahrzehnten leben das israelische und das palästinensische Volk als Nachbarn. Es gäbe viele Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und zur gemeinsamen Entwicklung. Stattdessen wird ihr Leben vergiftet durch Krieg und Gewalt, durch Bedrohung und Terror, durch gegenseitigen Hass, Verachtung und Respektlosigkeit."
(Berliner Erklärung jüdischer BürgerInnen Schalom 5767)

Der Vortragsabend soll die Geschichte und vor allem aktuelle Situation des Konfliktes zwischen Israel und Palästina darstellen. Perspektiven für eine friedliche Lösung des Konfliktes werden diskutiert.
Im folgendem soll der Frage nach dem Bild des Konfliktes nachgegangen werden: Wie wird über Bilder eine kollektive Wahrnehmung des Konfliktes fabriziert? Der israelisch-palästinensische Konflikt ist sicher einer der meist gefilmtem Konflikte der Welt. Es werden immer dieselben Bilder produziert auch wenn sich die Realität vor Ort ständig wandelt. Warum? Welche Bilder gibt es darüber hinaus und warum sind diese wenig in den Medien präsent?

Diese Fragen werden mit den Referenten Khalil Toama und Irit Neidhardt diskutiert.
Khalil Toama, geboren in Palästina, studierte in Israel und war in einer jüdisch-arabischen Organisation aktiv. Ab 1969 studierte er in Deutschland, war lange Zeit Vorsitzender der DPG (Deutsch-Palästinensische- Gesellschaft) und ist heute im Vorstand. Außerdem ist er Mitglied in der DIAK (Deutsch Israelischer Arbeitskreis für Frieden im Nahen Osten).
Irit Neidhardt ist Politikwissenschaftlerin und arbeitet seit vielen Jahren in der Filmbranche. Sie betreibt mec film, eine Verleih- und Koproduktionsfirma für Filme aus dem Nahen Osten.

Wann?
Freitag, 29. Januar 2010
20:00 Uhr
Wo?
Allerweltshaus e.V.
Körnerstr. 77-79
50823 Köln


Eintritt € 3,-

31.12.2009

Kinotipp: "Lemon Tree" (Israel 2008)

Nicht einfach, die Nachbarin eines israelischen Ministers zu sein. Lemon Tree erzählt eindrücklich die süßsaure Geschichte einer palästinensischen Frau, deren Zitronenhain plötzlich zum Politikum wird:

Ein Zitronenhain in der West Bank, unmittelbar an der Grenze zu Israel: Hier lebt die palästinensische Witwe Salma, hier ist sie tief verwurzelt – so wie die Bäume, die ihr Vater vor 50 Jahren pflanzte. Mit dem Einzug des israelischen Verteidigungsministers in das neue Haus direkt hinter dem Hain werden die alten Bäume plötzlich zum Sicherheitsrisiko. Der Zitronenhain soll abgeholzt werden - bietet er doch leichte Deckung für Terroristen. Salma setzt sich zur Wehr. Um ihre Bäume zu retten, zieht sie gemeinsam mit dem jungen palästinensischen Anwalt Ziad bis vor den Obersten Gerichtshof Israels. Ihr Kampf weckt nicht nur die Aufmerksamkeit der Medien, sondern auch das Interesse Miras, der Gattin des Ministers. Während Salma entgegen der arabischen Tradition eine innige Zuneigung zu ihrem jüngeren Anwalt entwickelt, wächst zwischen den beiden Frauen, trotz aller Unterschiede und über die streng bewachte Grenze hinweg, ein unsichtbares Band der Sympathie…

Regie: Eran Riklis

Wann?
Montag, 04. Januar 2010
20:15 Uhr
Wo?
Kinopolis Bonn-Bad Godesberg
Moltkestr. 7-9,
53173 Bonn


03.12.2009

Symposium: Vom Nahen Osten lernen für den Religionsdialog in Deutschland

Das abschließende Symposium des Projektes „Islam und Christentum in Dialog und Konflikt. Kairo und Beirut als religiöse Zentren“ fragt danach, welcher Ertrag sich aus dem Blick in die Geschichte und Gegenwart der nahöstlichen Metropolen Kairo und Beirut für die interreligiösen Beziehungen von Christen und Muslimen in Deutschland ergibt. Nach einer einleitenden Zusammenfassung der Ergebnisse der Vortagsreihe und der sich daraus ergebenden Fragen sind drei Gesprächsrunden vorgesehen:

I. Das Miteinander der Religionen und Konfessionen: Aktuelle Perspektiven aus Beirut
II. Aktuelle Perspektiven aus Kairo für das Miteinander der Religionen und Konfessionen
III. Ausblick: Wie ist eine friedliche und gemeinsame Zukunft der Christen und Muslime in Deutschland zu denken?

Wann?
Freitag, 11. Dezember 2009
15:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Wo?
Gremiensaal der Deutsche Welle,
Kurt Schumacher-Straße 3,
53113 Bonn

Weitere Infos...

30.10.2009

Ringvorlesung: "Astronomie und Kalender im alten Israel und im frühen Judentum"


Im Rahmen der Ringvorlesung des Bonner Asienzentrums (BAZ) für das Wintersemester 2009/2010 trägt am kommenden Montag Prof. Dr. Matthias Albani (Institut für Orient- und Asienwissenschaften/ Abtlg. für Islamwissenschaft) vor.

Titel der Vorlesung ist "Astronomie und Kalender im alten Israel und im frühen Judentum".

Die Ringvorlesung findet an jedem Montag unter dem Haupttitel "Ferne Himmelsbilder: Zur Entwicklung der Astronomie im Altertum und in Asien" statt.

Wann?
Montag, 02. November 2009
18:00 - 20:00 Uhr (c.t.)
Wo?
Hauptgebäude - Uni bonn
Hörsaal VIII

06.07.2009

Vortrag mit Diskussion: Israel in der Sicht des radikalen Islam - Drei Perspektiven

Zur Arbeit des Zentrum für Religion und Gesellschaft der Universität Bonn (ZERG) gehört unter anderem die Organisation und Durchführung von regelmäßigen Veranstaltungsreihen, wie etwa dem “Forum Religionen in der Gesellschaft". Die Arten der Veranstaltungen reichen von Symposien, öffentlichen Diskussionen und (Gast)Vorträgen zu aktuellen zeitgeschichtlichen Themen auf englischer und deutscher Sprache mit anschließenden Podiumsdiskussionen bis hin zu Lesungen und Filmvorführungen. Vortragende wie Teilnehmer der Diskussionen sind dabei neben den Mitgliedern des ZERG Gastprofessoren, Schriftsteller und Gäste aus Politik, Kultur und Bildung. Das ZERG tritt dabei in Kooperation sowohl mit Instituten und Seminarsabteilungen verschiedener Fakultäten der Universität, als auch mit außeruniversitären Partnern wie dem Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.

In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft organisiert das ZERG am kommenden Dienstag, 07. Juni 2009 einen Vortrag mit anschließender Diskussion unter dem Titel "Israel in der Sicht des radikalen Islam: Drei Perspektiven". Hierzu wurde der Referent Prof. Dr. Joseph Kostiner (Tel Aviv) eingeladen.

Termin:
Dienstag, 07. Juli 2009, 19:30(s.t.) - 21:00 Uhr
Ort:
Festsaal des Hauptgebäudes der Universität Bonn

24.06.2009

Ausstellung: ´Herkunft - was bedeutet das?´ - Deutsche, israelische und arabische Jugendliche erforschen ihre Herkunft

Herkunft - was bedeutet das? ist der Titel einer ungewöhnlichen Ausstellung: Deutsche, israelische und arabische Jugendliche, die an einem Jugendaustausch beteiligt waren, beschäftigten sich mit den Themen Flucht, Vertreibung und Migration. Sie erforschten ihre eigene Familiengeschichte und stellen sie anschaulich dar - Die Ausstellung wurde angeregt durch "Europeans for Peace", dem internationalen Schul- und Jugendprogramm der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft". Diese hatte 2008 das Thema: "Herkunft & Vielfalt: Woher kommen wir? - Wohin gehen wir?" für den Wettbewerb ausgeschrieben. Dabei sollten die Jugendlichen die Herkunft ihrer Familien in Deutschland und Israel erkunden, Familienangehörige als Zeitzeugen befragen und sich mit den Beweggründen für das Verlassen der ursprünglichen Heimat auseinandersetzen.

Zeitraum:
26.06.2009 bis 30.07.2009
Uhrzeiten:
Mo 09.30-14.00 Uhr, Do-Sa 13.00-18.00 Uhr, So 11.30-17.00 Uhr
Ort:
Gedenkstätte für die Bonner Opfer des Nationalsozialismus -
An der Synagoge e.V
Franziskanerstr. 9
53113 Bonn


Der Eintritt ist frei!

02.06.2009

Informationsabend in Bonn: Das UNESCO Welterbe der Bahá'í in Haifa / Israel

Das Verzeichnis der Welterbe-Stätten will Kultur- und Naturstätten "mit herausragender universaler Bedeutung" identifizieren, schützen und erhalten. Die UNESCO hat 2008 die Heiligen Stätten der Bahá'í in Haifa und Bahji zum Weltkulturerbe ernannt. Der Schrein des Bab in Haifa sowie das Grabmal Bahá'u'lláhs in Bahji / Akka sind Pilgerziele von rund sieben Millionen Bahá'í weltweit. Der Schrein des Bab gilt als Wahrzeichen der Stadt Haifa. Seit ihrer Erweiterung Ende des 20. Jahrhunderts ziehen sich die kunstvoll terrassenförmig angelegten Bahá'í Gärten beinahe über die ganze Höhe des Berges Karmel. Das Welterbe-Verzeichnis enthält auch andere religiöse Stätten mit internationaler Bedeutung wie den Vatikan, die Altstadt von Jerusalem und die Ruine der vor kurzem zerstörten buddhistischen Bamiyan Statuen in Afghanistan. Die Bahá'í - Schreine sind jedoch die ersten Stätten mit einer religiösen Tradition, die in der Neuzeit entstanden sind und in das UNESCO-Verzeichnis aufgenommen wurden.

Der Informationsabend über die UNESCO-Welterbe-Konvention, das Welterbe der Bahá'í in Haifa und der Religionsgemeinschaft der Bahá'í findet am kommenden Montag, 08. Juni im Gobelinsaal des "Alten Rathaus" in Bonn statt. Beginn ist um 19:00 Uhr.

Der Eintritt ist frei!

(Foto: Schrein des Bab in Haifa/Israel)

09.04.2009

Zur politischen Krise des Zionismus: Moshe Zuckermann stellt sein neues Buch in der Uni Bonn vor

In seinem Buch "Sechzig Jahre Israel. Die Genesis einer politischen Krise des Zionismus" befasst sich der israelische Historiker Moshe Zuckermann mit der Genese der historischen Weggabelung, vor die sich der Staat Israel heute gestellt sieht, und der ihm abgeforderten Entscheidung, welche seine künftige Existenz bestimmen dürfte: Die Okkupation der im Krieg von 1967 besetzten Gebiete endgültig aufzugeben, mit der Gefahr, durch diesen Akt einen israelischen Bürgerkrieg heraufzubeschwören.

Als Alternative sieht Zimmermann die Beibehaltung der Besetzung und einen Dauerkrieg mit dem Resultat, eine aus Israelis und Palästinensern zusammengesetzte binationale Struktur ins Leben zu rufen. Eine jede Entscheidung könnte aus je eigenen Gründen das gesamte zionistische Projekt zum Wanken bringen.

Prof. Dr. Moshe Zuckermann wurde 1949 in Tel Aviv geboren und lebte zwischen 1960 und 1970 in Frankfurt am Main. Nach der Rückkehr nach Israel studierte er Soziologie, Politologie und Geschichte an der Universität Tel Aviv. Seit 1990 lehrt er am Cohn Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas (TAU). Von 2000 bis 2005 war er Direktor des Instituts für Deutsche Geschichte (TAU).

Termin:
Dienstag, 14. April 2009, 19 Uhr, Uni-Hauptgebäude, Hörsaal 12, Eintritt: 3 Euro.

Eine Veranstaltung des Instituts für Palästina-Kunde und des Verlags Pahl-Rugenstein.

23.02.2009

Bonn/Filmtipp - "Alles für meinen Vater"


Der Palästinenser Tarek legt sich den Sprengstoffgürtel um. Der junge Mann ist fest entschlossen, auf dem Carmel-Markt in Tel Aviv diese Bombe zu zünden. Als Tarek sich in die Luft jagen will, versagt jedoch die Technik und die Situation kippt ins Groteske. Der verhinderte Märtyrer braucht einen neuen Schalter und stößt in einer Seitengasse auf den alten Elektronik- Händler Katz, der ihm behilflich ist. Allerdings dauert es wegen des anstehenden Sabbats zwei Tage, bis das Ersatzteil geliefert ist. Der Zuschauer fühlt sich plötzlich wie in einer Komödie, was Regisseur Zvor Zahavi so erklärt: »Es ist der typisch israelische Humor, mit dem wir auf diese sehr gefährliche Situation antworten, ein Lachen inmitten der Angst.«

Der Film "Alles für meinen Vater" wird von der Bonner Kinemathek im Kulturzentrum "Brotfabrik" zu folgenden Zeiten vorgeführt: 26.-28.2 und 2.-4.3. alle um 21.00 Uhr.

Zum Trailer...