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16.03.2010

Zweite Integrationskonferenz der Stadt Bonn

Die Bundesstadt Bonn versteht Integration als Querschnittsaufgabe, die für alle Bereiche der Verwaltung wichtig ist. Daher ist die Stabsstelle Integration organisatorisch direkt dem Oberbürgermeister zugeordnet.

Die Stabsstelle unterstützt und berät die städtischen Ämter und Dienststellen, aber auch andere Einrichtungen und Organisationen in Fragen der Integration und des interkulturellen Zusammenlebens.

Vom 19.03.2010 bis 20.03.2010 findet nun die 2.Integrationskonferenz der Stadt Bonn.

Programm:

Freitag, 19.3.2010
17.00 Uhr: Auftakt
Begrüßung: Coletta Manemann, Integrationsbeauftragte der Stadt Bonn
Eröffnung: Jürgen Nimptsch, Oberbürgermeister der Stadt Bonn
Grußwort: Thomas Kufen, Integrationsbeauftragter des Landes NRW

17.30 Uhr: Die Sinus-Studie zu Migrantenmilieus in Deutschland
Vortrag und Diskussion
Referentin: Meral Cerci, Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW)
Moderation: Ferdos Forudastan, Freie Journalistin

Ende gegen 19.30 Uhr

Samstag, 20.3.2010
10.00 Uhr: Ankunft - Anmeldung und Café
10.30 Uhr - 16.30 Uhr: Fachforen

11.12.2009

Info-Abend zum Moscheebau in Bonn-Tannenbusch

Der „Al-Muhajirin Moschee Verein in Bonn e.V.“ lädt am kommenden Montag alle interessierten Bonner Bürgerinnen und Bürger zu einem Informationsabend zum Thema Moscheebau in Tannenbusch ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Informationen zum beabsichtigten Bauvorhaben und dessen Nutzung.

Seit weit mehr als drei Jahren ist der Moscheeverein auf der Suche nach einem geeigneten Standort für eine Moschee, die sowohl den Bedürfnissen der Moscheegemeinde gerecht wird, als auch die Belange der Nachbarn berücksichtigt. Ziel des Informationsabends ist es, eine breitere Öffentlichkeit aus erster Hand über den Verein, das Bauvorhaben und dessen Funktionen zu informieren. Des weiteren wird es ausführlich Gelegenheit für Fragen und Anliegen geben.

Wann?
Montag, 14. Dezember 2009
19:00 Uhr
Wo?
Ev. Gemeindehaus an der Apostelkirche
Lievelingsweg 162 a,
53119 Bonn

28.10.2009

Theater Marabu: "Haram"

Die Geschwister Houari, Aziza und Saïd leben seit ihrer Geburt in Westeuropa. Sie führen ein normales Teenagerleben. Ihre Eltern finden, dass man sich an die Gesellschaft anpassen muss - in dem Land, in dem man lebt. Doch plötzlich soll alles anders werden. Aufgeschreckt durch den Fall seiner Nichte Fatma, die auf de "schiefe Bahn" geraten ist, kommt Vater Amar zu dem Schluss, dass es besser für seine Kinder sei, in seiner Heimat Marokko groß zu werden. Dort würden Werte wie Respekt vor den Älteren, Autorität und Glauben noch geschätzt. So beschließen die Eltern, aus dem gemeinsamen "Heimat"-Urlaub nicht zurückzukehren…

Wann?
28.10.2009 bis 30.10.200
10:00 Uhr
Wo?
Theaterwerkstatt in der Brotfabrik
Kreuzstr. 16
53225 Bonn

€ 8,- Erwachsene / € 6,- Kinder

Autor: Ad de Bont
Regie: Catharina Fillers
Es spielen: Bene Neustein, Julia Rehn, Philip Schlomm
Zielgruppe: Jugendliche ab 12 Jahre
Spieldauer: 60 Minuten

28.08.2009

Kommunalwahlen in Bonn: Wählervereinigung von Muslimen (BFF) stellt sich erstmals zur Wahl

Bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen in Bonn tritt erstmals eine Wählervereinigung von Muslimen an. Das "Bündnis für Frieden und Fairness" (BFF) versteht sich jedoch nicht als reine Interessenvertretung der Muslime.

Kartoffeln, Knoblauchknollen und Auberginen sind derzeit in Bonn nicht zu übersehen; dazu der Slogan: "In Bonn zu Hause!". Mit diesem Slogan auf seinem Wahlplakat wirbt das Bonner "Bündnis für Frieden & Fairness" (BFF) für die Gleichberechtigung aller Bürger – unabhängig von deren Religionszugehörigkeit oder Herkunft. Die erste von Muslimen gegründete Wählervereinigung Deutschlands wurde kurzfristig am 30. Juni 2009 ins Leben gerufen. Spitzenkandidat ist der erste Vorsitzende des Bündnisses, Haluk Yildiz.

Yildiz wendet sich ausdrücklich nicht nur an muslimische Wähler, sondern er will mit seinem Bündnis eine Option für alle Bürger sein, wie er sagt: "Integration muss von der Gesamtgesellschaft gestaltet werden und nicht von einer ausschließlichen Zielgruppe. Wir müssen eine Plattform schaffen, auf der sich verschiedene Akteure der Gesellschaft an einen Tisch setzen und gemeinsam nach Lösungen suchen.", fordert er. Damit wolle er erreichen, so Yildiz weiter, dass nicht über Integration von Migranten gesprochen werde, sondern dass Migranten selbst erklärten, was sie unter Integration verstehen. Die Wählervereinigung ist aus einer Initiative des "Rates der Muslime in Bonn" (RMB) hervorgegangen. Während der nunmehr dreijährigen Arbeit des Rates sei deutlich geworden, dass viele Belange der Muslime im Bonner Stadtrat bisher zu wenig beachtet worden seien, so Haluk Yildiz. Von einer politischen Partizipation durch etwaige Sitze der neuen Partei im Stadtrat verspricht er sich eine aktivere Integrationsarbeit für alle Bonner Bürger.

14.07.2009

Seminar: Islam - Religion und Gesellschaftsmodell

In der Seminarreihe soll ein Beitrag zum besseren Verstehen des Islam geleistet werden. Dieses Seminar befasst sich neben problematischen Entwicklungen auch mit zukünftigen Entwicklungs- perspektiven des Islam. Das Seminar fragt nach den Ergebnissen des gesellschaftlichen Dialogs mit dem Islam und geht auf Entwicklungen im Islam ein. Wir widmen uns fundamentalistischen Strömungen und gehen der Frage nach, ob sich ein europäisch geprägter Islam entwickeln kann. Gemeinsamkeiten und Unterschiede des christlichen und islamischen Wertesystem werden angesprochen und wir erfahren am Beispiel türkischsprachiger Medien, welche Werte und Weltbilder dort transportiert werden.

Mit Jens Bakker (Abteilung für Islamwissenschaft der Universität Bonn), Gabriel Göltz (angefragt), Dr. Landolin Müller, Ralph Ghadban, Jens Schlamelcher, Dr. Barbara Huber-Rudolf, Mustafa Doymus.

Termin:
24.-26. August 2009
Ort:
Bildungszentrum Schloss Eichholz in Wesseling (bei Bonn)
Veranstalter:
Konrad-Adenauer-Stiftung

Programm & Anmeldung...

24.06.2009

Ausstellung: ´Herkunft - was bedeutet das?´ - Deutsche, israelische und arabische Jugendliche erforschen ihre Herkunft

Herkunft - was bedeutet das? ist der Titel einer ungewöhnlichen Ausstellung: Deutsche, israelische und arabische Jugendliche, die an einem Jugendaustausch beteiligt waren, beschäftigten sich mit den Themen Flucht, Vertreibung und Migration. Sie erforschten ihre eigene Familiengeschichte und stellen sie anschaulich dar - Die Ausstellung wurde angeregt durch "Europeans for Peace", dem internationalen Schul- und Jugendprogramm der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft". Diese hatte 2008 das Thema: "Herkunft & Vielfalt: Woher kommen wir? - Wohin gehen wir?" für den Wettbewerb ausgeschrieben. Dabei sollten die Jugendlichen die Herkunft ihrer Familien in Deutschland und Israel erkunden, Familienangehörige als Zeitzeugen befragen und sich mit den Beweggründen für das Verlassen der ursprünglichen Heimat auseinandersetzen.

Zeitraum:
26.06.2009 bis 30.07.2009
Uhrzeiten:
Mo 09.30-14.00 Uhr, Do-Sa 13.00-18.00 Uhr, So 11.30-17.00 Uhr
Ort:
Gedenkstätte für die Bonner Opfer des Nationalsozialismus -
An der Synagoge e.V
Franziskanerstr. 9
53113 Bonn


Der Eintritt ist frei!

08.05.2009

ORIENT COMEDY EXPRESS - Die einzigartige Ethno-Comedy-Show in Köln!

Achtung: die Comedy-Türken stehen vor den Toren Kölns! Bereit, die Stadt im Fluge einzunehmen.

Erlebt Deutschlands ersten und einzigen Comedian, der gleichzeitig echter Polizist
ist: Murat Topal! Der Deutsch-Türke und (z.Zt. freigestellte) Polizist aus Berlin-Neukölln begeistert mit seiner Reality Comedy seit Ende 2004 deutschlandweit die Zuschauer und überzeugte auch bei seinen Fernsehauftritten - zunächst im „Quatsch Comedy Club“ und „Comedy Hot Shot 2004“ auf ProSieben und dann bei „RTL Freitag Nacht News“, „RTL Comedy Nacht“ sowie in „NightWash“ (WDR).

In seinem abendfüllenden Programm „Getürkte Fälle – ein Cop packt aus“ berichtet er von seinem Leben und seiner erlebnisreichen Arbeit als Polizist in den sozialen Brennpunkten Berlins mit all ihren Kuriositäten. Mit enormer körperlicher Präsenz und sprachlicher Wandlungsfähigkeit schlüpft er in zahlreiche Typen und Figuren, wie sie ihm tagtäglich vor Ort begegnet sind - und erzählt so Geschichten, die tatsächlich das Leben schrieb.

Mit von der Partie ausserdem: einer der Stars der beliebten Kölner Stunksitzung (in der er seit 1999 als Multitalent mit Gesangsnummern, in Sketchen und Tanzeinlagen brilliert) - der Komiker, Kabarettist und Schauspieler Ozan Akhan, der bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde, 2000 seine eigene Theaterproduktion „TÜRKIS“ gründete und u.a. in mehreren WDR-Produktionen mitwirkte, sowie Fatih Çevikkollu, den Millionen TV-Zuschauer als „Murat“ in der Serie „Alles Atze“ (RTL) kennen. Seit 1999 glänzt er dort in der zweiten Hauptrolle neben Atze Schröder. Mit seinem Witz trug Fatih maßgeblich zum Gewinn des Deutschen Fernsehpreises für die beste Sitcom sowie des Deutschen Comedypreises für die beste Serie im Jahr 2003 bei. In Köln und in einigen weiteren NRW-Städten moderiert er darüber hinaus seine eigene Comedy-MixShow „No Maganda Club“. Jüngste Auszeichnung: Jury-Preisträger Prix Pantheon 2006!

An zwei Abenden (15.+16. Mai jeweils ab 20:00h) werden die drei türkischen Top-Comedians im Rahmen des Sommerblutfestivals in Köln gemeinsam auf der Bühne stehen.

Wo?
Bühne der Kulturen e. V.
("Arkadas Theater")
Platenstr. 32
50825 Köln


Eintritt:
€ 15,- Normalpreis / € 11,- Ermäßigt

11.02.2009

Deutsche Kultur begegnet türkischer Kultur: Ein Filmabend mit anschließendem Gespräch


Der "Arbeitskreis Muslime und Christen im Bonner Norden" lädt am Donnerstag, 12. Februar 2009, 20.00 Uhr zu einem Filmabend und anschließendem Gespräch ein. Gezeigt wird ein Dokumentarfilm über einen jungen türkischstämmigen Mann, der zum ersten Mal zu seinem Vater in die Türkei aufbricht, um diesen kennen zu lernen...

Veranstaltungsort ist die DITIB-Moschee, An der Esche 24 in Bonn.

Der Arbeitskreis versteht sich als Forum für einen Erfahrungs- und Informationsaustausch um herauszufinden, welche Vorurteile oder Konflikte des Alltags das nachbarschaftliche Zusammenleben in Bonn beeinträchtigen und erschweren, um diese Störfaktoren abzubauen.