Posts mit dem Label indologie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label indologie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

16.03.2010

"Faszination Indien"

Erleben Sie Indien in einer einzigartigen Bühnenshow. Die schönsten klassischen sowie modernen Tänze, Musik und traditionelle Darbietungen sind zu bestaunen. In einer Tombola haben Sie die Möglichkeit, einen von vielen interessanten Sachpreisen zu gewinnen.

Im Anschluss sind alle Besucherinnen und Besucher zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen, die Köstlichkeiten der indischen Küche zu probieren.

Wann?
Samstag, 20. März 2010
16:30 Uhr
Wo?
Gesamtschule Bad Godesberg
Hindenburgallee 50
53175 Bonn


Eintritt:
12,- Ak / 9,50 erm. / 10,- Vvk / 7,50 erm. (inkl. Essen)
Für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt frei.

06.02.2010

60 Jahre indische Verfassung: Indischer Kultur Abend in Bonn


Am 26. Januar 1950 gab sich die 1947 gegründete Republik Indien eine demokratische Verfassung, die inzwischen 60 Jahre lang die Entwicklung der volkreichsten Demokratie der Welt erfolgreich begleitet hat. Aus diesem besonderen Anlass haben im Raum Bonn die Vereine der Deutsch-Indischen Gesellschaft e.V. und der Indian Association Bonn beschlossen, eine gemeinsame Festveranstaltung am 6. Februar 2010 in der Bad-Godesberger Stadthalle durchzuführen.

Bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wirtschaft werden an diesem Tag mitfeiern. Das offizielle, abwechslungsreiche Kulturprogramm beginnt um 17 Uhr und endet um 20:00 Uhr.

Von 14 Uhr bis 17 Uhr haben Sie die Möglichkeit an verschiedenen Ständen indischen Schmuck, indische Musik-CDs und DVDs, Geschenkartikel und indische Souvenirs zu erstehen. Das eigentliche Programm wird um 17 Uhr mit einer Festrede und einer Grußadresse eröffnet. Im Anschluss daran werden traditionelle indische Tänze und Beispiele aus der vielfältigen Musiktradition des indischen Subkontinents präsentiert. Bekannte Künstler wie Durga Arya, Jolafin Plankalayil & Smitha Ukken (Mohayathi -Indische Tanzgruppe) und Jasmin Gopurathingal werden Sie mit ihren Tanzdarbietungen verzaubern. In einer 15 minütigen Pause um 18:30 ist Gelegenheit, kleine indische Köstlichkeiten, wie z.B. Mangos, Lassi, Pakoras oder Samosas zu probieren. Um 20:00 serviert die Küche ein köstliches indisches Essen. Zudem können Sie bei einer Tombola mitspielen und mit ein wenig Glück tolle Preise gewinnen. Um etwa 21 Uhr endet der offizielle Teil des Programms und Sie erwartet im Anschluss eine Late-Night-Show, wobei Sie herzlich eingeladen sind, mitzutanzen und mitzufiebern.

Wann?
Samstag 06. Februar 2010
Wo?
Stadthalle Bonn - Bad Godesberg
Koblenzer Straße 80
53177 Bonn-Bad Godesberg

Eintritt: € 8,-

14.01.2010

Ringvorlesung: "„O Gott, gib mir einen würdigen Tod“: Über indisch-jüdische Gegenwartsliteratur"

Im Rahmen der Ringvorlesung des Abteilung für Religionswissenschaften des Instituts für Orient- und Asienwissenschaften (IOA) für das Wintersemester 2009/2010 trägt am kommenden Mittwoch Dr. Heinz Werner Wessler vor.


Titel der Vorlesung ist "„O Gott, gib mir einen würdigen Tod“: Über indisch-jüdische Gegenwartsliteratur".

Die jüdische Minderheit mit ihrer alten Tradition ist neben den übrigen „abrahamitischen“ Religionen Islam und Christentum ein unübersehbares Kleinod innerhalb der immer wieder bemerkenswerten religiösen Vielfalt in Indien. Anders als in Europa sind aus Südasien weder Pogrome noch schwerwiegende Formen von Diskriminierung der Juden überliefert. Trotzdem wanderte in der zweiten Hälfte des 20sten Jahrhunderts der größte Teil der indischen Juden aus. Allein in Israel soll es rund 50.000 Bene Israel bzw. deren Nachfahren geben.
Gleichzeitig trugen jüdische Autoren wesentlichen Anteil an der indischen Selbstverständigung mit dem Mittel der Literatur. Nissim Ezekiel (1924-2004) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter den anglo-indischen Poesie, während Esther David mit ihrem Roman „The House of Esther“ (2003) ein bleibendes literarisches Monument des jüdischen Lebens im modernen Indien in englischer Sprache schuf.
Ähnlich wie Esther David hat auch Sheila Rohekar (geb. 1942) erst spät in ihrem Leben begonnen, jüdische Identität in Indien literarisch zu bearbeiten, nachdem sie bereits 1968 erste Kurzgeschichten und dann zwei Romane publiziert hatte. Ihr neuer Roman stellt diese Vielfalt und die damit verbundene indische Toleranz als ein gefährdetes Gut dar. Jüdische Existenz in Indien muss sich zunehmend selbst rechtfertigen, und zwar sowohl gegenüber der islamischen Präsenz wie auch gegenüber dem Hinduismus. Das Mosaik der indischen Religionswelt gerät in den Sog einer hinduistischen Mehrheitsgesellschaft, die den Raum für Andersartigkeit zunehmend einengt und die Angehörigen einer Religion, die nicht auf indischem Boden entstanden ist, als Außenseiter definiert und auf mehrfache Weise ausgrenzt.

Die Ringvorlesung findet an jedem Mittwoch unter dem Haupttitel "Die Vielfalt des Judentums in Asien. Eine „unbekannte“ Religion" statt.

Wann?
Mittwoch, 20. Januar 2010
14:00 - 16:00 Uhr (c.t.)
Wo?
Hörsaal II
Hauptgebäude Uni-Bonn

Die Vorlesung ist öffentlich!

15.12.2009

Weihnachtsfeier der Bonner Indologie

Zur diesjährigen Weihnachtsfeier lädt die Abteilung für Indologie der Universität Bonn alle Studierende, Freunde und Interessierte ein. Neben einer kleinen Theatheraufführung darf man hier zu indischen Klängen und entsprechenden Häppchen interessante Konversation zum Thema Indien und mehr führen.

Die Bonner Indologie ist seit 2004 eine Abteilung des Instituts für Orient- und Asienwissenschaften der Bonner Friedrich-Wilhelms-Universität. Mit dem Gründungsjahr 1818, das mit dem Gründungsjahr der Bonner Uni zusammenfällt, gehört die Bonner Indologie zu den ältesten Abteilungen der Hochschule.

Wann?
Mittwoch, 16. Dezember 2009
18.00
Wo?
Institut für Orient- und Asienwissenschaften
Regina-Pacis-weg 7,
53113 Bonn
2. Stock - Bibliothek der Tibetologie und Mongolistik

06.12.2009

Ringvorlesung: "Judentum in Kerala und Maharashtra. Sozio-kulturelle Aspekte"

Im Rahmen der Ringvorlesung des Abteilung für Religionswissenschaften des Instituts für Orient- und Asienwissenschaften (IOA) für das Wintersemester 2009/2010 trägt am kommenden Mittwoch Prof. Dr. Hans-Jürgen Findeis vor.

Titel der Vorlesung ist "Judentum in Kerala und Maharashtra. Sozio-kulturelle Aspekte".

Die Ringvorlesung findet an jedem Mittwoch unter dem Haupttitel "Die Vielfalt des Judentums in Asien. Eine „unbekannte“ Religion" statt.

Wann?
Mittwoch, 09. Dezember 2009
14:00 Uhr
Wo?
Hörsaal II
Hauptgebäude Uni-Bonn

Die Ringvorlesung ist öffentlich!

16.10.2009

Autorenlesung: "Das Mädchen mit dem gelben Schirm"

Uday Prakash (Neu Dehli) liest aus seinem neuen Roman "Das Mädchen mit dem gelben Schirm".

Inhalt:
Rahul – hochbegabter Student, doch von niedriger Kaste – und seine Kommilitonin Anjali, Brahmanin und Tochter eines einflussreichen Politikers, verfallen leidenschaftlich in Liebe zueinander. „Das Mädchen mit dem gelben Schirm“ ist die Geschichte dieser wundervollen, aber
hochriskanten Beziehung, eingebettet in den Alltag des studentischen Lebens in der nordindischen Provinz. Die Maffia liegt mit Hochschulverwaltung, Politik, Geschäftswelt und
der örtlichen kriminellen Mafia unter einer Decke. Im Mikrokosmos des Uni-Campus spannt sich vor dem Leser ein schillerndes Kaleidoskop einer Welt der Liebe inmitten extremer sozialer Kontrolle, von Mitgefühl in einem Klima von skrupelloser Gier und Neid, von Freundschaft inmitten einer von kriminellen Machenschaften durchdrungenen Weltauf. Ein Hohelied der Liebe inmitten des Niedergangs der Sitten und gewaltiger sozialer Umbrüche im Zeichen der Globalisierung.

Der Autor Uday Prakash (geb. 1952) stammt aus einem Dorf im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh und lebt und arbeitet in der Hauptstadt Neu-Delhi. Er gehört zu den bekanntesten und meistdiskutierten Hindi-Autoren der Gegenwart. Ausgewählte Passagen aus der 2009 im Draupadi-Verlag erschienenen deutschen Übersetzung des Romans „Das Mädchen mit dem gelben Schirm“ werden vorgelesen. Der Autor ist bei der Lesung anwesend und stellt sich anschließend dem Publikum zur Diskussion.

Rezitation: Anja Martin
Moderation: Heinz Werner Wessler (Abteilung für
Indologie, Universität Bonn)
Musikalische Begleitung: Elmar Fonferek (Surbahar)

Wann?
Freitag, 23. Oktober 2009, 19:30 Uhr
Wo?
Dialograum Kreuzung an Sankt Helena,
Bornheimer Straße 130
53119 Bonn

12.07.2009

Vortrag: "Vom alten zum neuen Kolonialismus - Die Philippinen unter den Spaniern und Amerikanern"

Die Philippinen waren bis zur spanischen Kolonisation mehr oder weniger am Rande der geschichtlichen Ereignisse im südost-asiatischen Raum. Der Islam hatte Südost-Asien entlang der Handelswege erreicht. Bereits in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten waren arabische Händler über die Grenzen des asiatischen Kontinents hinaus in die west-pazifische Inselwelt vorgestoßen. Die erste und wohl auch bekannteste Begegnung zwischen der westlichen Welt und den Philippinen, ist Ferdinand Magellan zu verdanken. Am 16.03.1521 ankerte er im Golf von Leyte bei der unbewohnten Insel Homonhon.

Über 250 Jahre lang waren die Philippinen Kronkolonie unter Spaniens Vizekönig in Mexiko. Erst nach der mexikanischen Revolution im Jahre 1821 wurden die Inseln Madrid unterstellt und bekamen Sitz und Stimme in der Cortes, der legislativen Gewalt im Mutterland. In der Zeit von 1578 bis Mitte des 19. Jahrhunderts hatten die Spanier immer wieder gegen muslimische Piraten, aber auch gegen Portugiesen und Holländer zu kämpfen. Dazu gab es durchschnittlich alle fünf Jahre einen Aufstand unzufriedener Einheimischer.

Am 20.01.1872 begann der nationale Unabhängigkeitskampf mit der Meuterei von 200 philippinischen Soldaten gegen ihre spanischen Vorgesetzten. Als die Amerikaner im Sommer 1898 Manila attackierten, sahen die Filipinos sie als Bundesgenossen im Kampf gegen die verhasste Kolonialherrschaft. Die USA unterstützten die philippinische Revolution mit dem Ziel, die spanische Seeherrschaft im Pazifik zu brechen. Die Amerikaner errichteten eine Infrastruktur, schufen ein Verwaltungssystem und bauten Schulen sowie Krankenhäuser. Kein anderes Land haben die Amerikaner so lange und so nachdrücklich nach ihren Vorstellungen und Idealen prägen können, wie ihre fernöstliche Kolonie...

Im Rahmen der Ringvorlesung des Bonner Asienzentrums (BAZ) mit dem Obertitel "Doppelter Kolonialismus in Asien" findet hierzu am kommenden Dienstag ein Vortrag mit der Überschrift "Vom alten zum neuen Kolonialismus: Die Philippinen unter den Spaniern und Amerikanern" statt.

Termin:
Dienstag, 14. Juli 18:15 - 19:45 Uhr
Ort:
Hörsaal II im Hauptgebäude der Universität Bonn
Referent:
Dr. Karl-Heinz Golzio

14.05.2009

Preisverleihung, Basar und „Schreiben wie im Orient“ - Der Dies Academicus an der Uni-Bonn

Mit vielen Vorträgen, Museumsführungen und musikalischen Höhepunkten lockt die Universität Bonn auch in diesem Semester zum Dies Academicus am Mittwoch, 27. Mai in ihr Hauptgebäude und die Uni-Museen. Welche Rolle spielen Internetblogs für die Jugend? Und welche Geruchs- und Geschmacksstoffe sind für die Rotweinqualität von Bedeutung? Diese sowie Fragen zu aktuellen Themen wie der Weltwirtschaftskrise werden den Besuchern auf dem Dies beantwortet. Noch mehr spannende Themen für große und kleine Forscher sowie das gesamte Programm sind in der Dies-Zeitung zu finden, die im Hauptgebäude ausliegt, oder im hier online abrufbar ist.

Die Veranstaltung des Instituts für Orient- und Asienwissenschaften (IOA) hier vorab auf einen Blick:

11.15 Uhr, Festsaal
Dr. Heinz Werner Wessler (Antrittsvorlesung)
Gewalt und Gewaltfreiheit in Südasien
Frieden und Stabilität der einzelnen Staaten wie auch der Region Südasien als ganzer entscheiden sich an der Frage, ob es gelingt, die tief eingewurzelten multi- und interkulturellen Erfahrungen der Menschen in einen kritisch-reflektiven Modernitätsdiskurs einzubinden. Dies hatte auch schon Mahatma Gandhi (1869-1948) mit seiner Programmschrift "Hind Swaraj" angestrebt, die vor 100 Jahren (1909) erschien. Gandhis Klassiker des Antikolonialismus und der gewaltfreien Aktion entstand keineswegs auf einer Insel der Seeligen, sondern in komplizierten tagespolitischen Gemengelagen und vor dem Hintergrund einer Geschichte Südasiens, deren Blutspur nicht weniger überwältigend ist als die von anderen Weltregionen.


12.15 Uhr, Hörsaal IX
Prof. Dr. Veronika Veit (Mongolistik)
Was ist "geheim" an der "Geheimen Geschichte der Mongolen"?
Die "Geheime Geschichte der Mongolen", verfasst in der 2. Hälfte des 13. Jh.s, ist die älteste uns erhaltene Darstellung der mongolischen Geschichte in mongolischer Sprache. Der geradezu abenteuerliche Weg, der zu ihrer Wiederentdeckung für die Wissenschaft geführt hat, soll im Vortrag nachgezeichnet und das Geheimnis um das "Geheime" gelüftet werden. Eine kleine Auswahl von Textbeispielen vermittelt einen Einblick in die Poesie und bilderreiche Sprachwelt einer fernen, aber bis heute faszinierenden Welt.

14.00 Uhr, Säulenhalle
Dr. Jingling Wang / Priv.-Doz. Dr. Thomas Zimmer
(Chinesische Sprache),
Prof. Dr. Dagmar Glaß / Dr. Kheir Diabat
(Arabische Sprache),
Prof. Dr. Kay Genenz / Minako Okumura
(Japanische Sprache)
Schreiben wie im Orient - Arabisch, Chinesisch und Japanisch. Einblicke in Kalligraphiendes Nahen und Fernen Ostens
Die Sprachen Arabisch, Chinesisch und Japanisch faszinieren nicht zuletzt auf Grund ihrer "exotischen� Alphabete bzw. Zeichensysteme. In den Sprachwelten des Nahen und Fernen Ostens besitzt die Kalligraphie eine große kulturhistorische Bedeutung. Das "Schönschreiben" ist dort eine Kunst, die, bei Weitem nicht nur von Meisterhänden, bis heute gepflegt wird. Lehrkräfte der Abteilung für Orientalische und Asiatische Sprachen des Instituts für Orient- und Asienwissen-schaften der Universität Bonn führen Interessierte in die kalligraphischen Künste des Orients ein.

14.15 Uhr, Hörsaal V
Prof. Dr. Stephan Conermann (Islamwissenschaft)
Taqiyya - Die Kunst, die eigeneReligionszugehörigkeit zu verschleiern
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Perfekte Tarnung? Warnen, Tarnen, Täuschen in Natur und Kultur"

02.02.2009

welcome to MyAsia/Bonn

Seit dem Wintersemester 2004/05 bietet die Rheinische-Friedrich-Wilhelms Universität Bonn den Bachelor-Studiengang Asienwissenschaften an. Hierzu fand das Institut für Orient- und Asienwissenschaften (IOA) seine Gründung und bündelt seitdem die ehemaligen Regionalwissenschaften China, Japan, Indologie, die Regionalwissenschaften Südostasien, die Tibetologie, Mongolistik und die Islamwissenschaften zu einem einzigen sehr facettenreichen Studiengang. Diese Unterabteilung der Philosophischen Fakultät bietet seit 2004 deutschlandweit als erstes dieses fächerübergreifende Angebot an! Rund um den Studiengang Asienwissenschaften finden sich in Bonn verschiedenste Aktivitäten, Veranstaltungen, Vorträge, Konzerte, Partys, Ausstellungen und weitere Angebote rund um das Thema Orient und Asien. Auf dieser Seite werden diese dann erstmalig gebündelt. Ausserdem finden sich hier aktuelle News zum Themenkreis und Job-Angebote für Studis und angehende Asienwissenchaftler/innen.

Redoine Baghdadi