Wann?
Mittwoch,14. April bis Mittwoch Mittwoch, 28.04.2010
jeweils von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Wo?
Karl-Simrock-Hauptschule,
Am Burggraben 20
Kursleitung:
Frau Fatemeh Rahi
Kursentgelt:
50,50 € (ermäßigt: 40,78 €)
Lernen Sie Palästina kennen mit allen Sinnen! Beschäftigen Sie sich mit seiner Geschichte und Gegenwart, seiner Küche, seinem Kunsthandwerk und seiner Kultur! Nach der Seminareinführung vermittelt die Kursleiterin Grundinformationen zur Geschichte Palästinas und zur aktuellen politischen Situation. Danach steht die palästinensische Küche, mit Imbiss, auf dem Programm. Fortsetzung mit dem Themenbereich Kunst und Kultur. Abschließend erhalten Sie Hinweise auf weiterführende Literatur, Internetlinks und Handouts (u. a. Rezepte).
In Deutschland leben zahlreiche Migrantinnen und Migranten muslimischen Glaubens, die aufgrund des Altersstruktur nun zunehmend als Klientel im Altenpflege-, Hospiz- und Bestattungsbereich in Erscheinung treten. Wie aber wird in dieser religiösen Tradition mit Sterbenden umgegangen, wie sehen die Trauer- und Bestattungsrituale aus und wie haben sie sich in Deutschland verändert? Wo und wie lassen sich Muslime hier bestatten? Auf welche institutionellen und rechtlichen Schwierigkeiten stoßen sie?
Insbesondere die religiösen Entwicklungen Bhutans sollen in diesem Vortrag im Kontext der Geschichte des Landes betrachtet werden. Die ab Februar 2010 im Museum für Ostasiatische Kunst in Köln laufende große Bhutan-Ausstellung wird im Vortrag vorgestellt und eine Einführung in die Thematik des tantrischen Buddhismus Bhutans ermöglicht.
Für die Vereinten Nationen arbeiten? Wenn Dich der Gedanke reizt, Dein Berufsleben der Arbeit bei einer internationalen Organisation zu widmen, erfährstDu mehr über Berufsperspektiven bei internationalen Organisationen von Rainer Dobbelstein, von 2001 bis 2004 deutscher Generalkonsul in Genf.
"Balancy" lautet der Name des deutschen Pavillons auf der kommenden Weltausstellung in Shanghai 2010 und greift damit das Hauptthema der Expo auf: Wie kann in modernen Städten ein Gleichgewicht zwischen Urbanität und Natur, zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen Tradition und Moderne geschaffen werden? Schließlich stehen weltweit alle Metropolen vor der gleichen Aufgabe: Durch nachhaltige Stadtentwicklung den urbanen Raum lebenswert und gleichzeitig wirtschaftlich effektiv zu gestalten. Neben den deutschen Lösungsansätzen werden die praktischen Erfahrungen der Planung, Realisierung und Durchführung der deutschen EXPO-Präsens 2010 in Shanghai zur Sprache kommen.
Chinesische Städte wecken die Vorstellung von boomenden Wirtschaftszentren und wachsenden Millionenmetropolen. Doch was ist das eigentlich Chinesische an einer Stadt in China? Welche Grundstrukturen lassen sich in chinesischen Städten ausmachen und wie prägen sie das öffentliche Leben? Diesen und weiteren Fragen wird Prof. Dr. Dieter Hassenpflug nachgehen und so neue Perspektiven auf das Leben und den Lebensraum in China werfen. Der Vortrag mit anschließender Diskussion wird von der Bonner Volkshochschule und der Bonner Gesellschaft für China-Studien (BGCS)organisiert.
Das Verzeichnis der Welterbe-Stätten will Kultur- und Naturstätten "mit herausragender universaler Bedeutung" identifizieren, schützen und erhalten. Die UNESCO hat 2008 die Heiligen Stätten der Bahá'í in Haifa und Bahji zum Weltkulturerbe ernannt. Der Schrein des Bab in Haifa sowie das Grabmal Bahá'u'lláhs in Bahji / Akka sind Pilgerziele von rund sieben Millionen Bahá'í weltweit. Der Schrein des Bab gilt als Wahrzeichen der Stadt Haifa. Seit ihrer Erweiterung Ende des 20. Jahrhunderts ziehen sich die kunstvoll terrassenförmig angelegten Bahá'í Gärten beinahe über die ganze Höhe des Berges Karmel. Das Welterbe-Verzeichnis enthält auch andere religiöse Stätten mit internationaler Bedeutung wie den Vatikan, die Altstadt von Jerusalem und die Ruine der vor kurzem zerstörten buddhistischen Bamiyan Statuen in Afghanistan. Die Bahá'í - Schreine sind jedoch die ersten Stätten mit einer religiösen Tradition, die in der Neuzeit entstanden sind und in das UNESCO-Verzeichnis aufgenommen wurden.
Heute sind auf dem Weltmarkt chinesische Produkte aller Art zu finden. Seien es Kühlschränke von Haier, Spielzeug, Kleidung oder Maschinenbauteile: die Waren kennen wir, aber wer steht dahinter? Wie sehen chinesische Unternehmen "von innen" aus? Wie werden sie gemanagt und wie sind sie organisiert? Was motiviert sie? Sind sie zuverlässige Partner in der weltweiten Produktionskette oder eher eine Herausforderung für westliche Unternehmen? Worauf müssen sich deutsche Handelspartner einstellen? Stimmt unser Bild von "den" chinesischen Unternehmen überhaupt mit der Realität überein?
Am kommenden Dienstag, 21. April, veranstaltet die Bonner Volkshochschule im Gobelinsaal des Alten Rathauses auf dem Bonner Marktplatz einen Themenabend zu Tibet. Angefangen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bis hin zu privaten Kleinprojekten gibt es in Bonn und der Region eine Vielzahl von deutsch-tibetischen Projekten und Initiativen. Eine Auswahl davon wird an diesem Abend durch die jeweils Verantwortlichen präsentiert. Im Anschluss besteht Gelegenheit, über eine Vielzahl von Themen zu Tibet ins Gespräch zu kommen.
Ausgehend von den Aufgaben eines Restaurators, Kunst- und Kulturgut zu erhalten, erläutert die als Restauratorin ausgebildete und tätige Referentin Frau Ute Griesser ihre Arbeit anhand von Restaurierungsbeispielen und was jeder für den bestmöglichen Erhalt von Kultur-Relikten tun kann.
Der Workshop mit dem Titel "Videoproduktion und Videoschnitt, Dokumentation und Imagefilm" vermittelt technisches und kreatives Know-how auf professionellem Niveau. Er richtet sich an alle, die beruflich oder privat mit Videos und Filmen befasst sind. Medieninteressierten will die Volkshochschule damit den Aufbau eines beruflichen Standbeins ermöglichen.
Seit den letzten Parlamentswahlen zeichnen sich große Veränderungen in Wirtschaft, Politik, Militär und Gesellschaft der Republik Türkei ab. Einige befürchten eine Islamisierung, andere hoffen auf die Versöhnung von Islam und Demokratie. Umstritten ist die EU-Mitgliedschaft. Gegen eine Vollmitgliedschaft gab es schon vor der offiziellen Eröffnung der Beitrittsverhandlungen am 3. Oktober 2005 kritische Stimmen. Einerseits nannten die Verfasser des Berichtes der unabhängigen Türkei-Kommission 2004 (der deutsche Vertreter war Kurt Biedenkopf) die Türkei "ein europäisches Land". Andererseits sprach schon im Jahre 1999 der katholische Bischof Johannes Dyba davon, dass die europäische Wertegemeinschaft "ihre Wurzeln im Christentum" habe und dass die Türkei dieser Wertegemeinschaft nicht angehöre. Die weiteren Aufnahmebedingungen der Türkei in die EU hängen somit nicht nur davon ab, inwieweit die Türkei die Aufnahmekriterien der EU erfüllt, sondern auch davon, wie die Werte- und Identitätsausrichtung der EU-Staaten selbst zukünftig gestaltet wird.