06.11.2009

FREMDVERTRAUT: “Glauben in Bonn“

Gebet, Meditation, Gesang, Gottesdienst, Pilgerfahrt - solche religiöse Riten, Traditionen oder Bräuche finden sich in allen Glaubensgemeinschaften. Charakteristische Ausdruckweisen und traditionelle Handlungen dienen auf unterschiedliche Art und Weise der Kommunikation, nach innen und außen.

Welche Rituale gibt es in den unterschiedlichen Gemeinden, welche Symbole spiegeln den Glauben wider, welche Feste werden gefeiert? Was erscheint nach außen betrachtet fremd, ist aber eigentlich doch vertraut? Darüber möchten wir mit Menschen verschiedener Glaubensrichtungen und verschiedener Herkunft sprechen.

In einer neuen, oftmals fremden Umgebung ist Glaube oft das letzte Stück portabler Heimat. Ob für den zugewanderten Muslimen aus Nordafrika, den orthodoxen Christen aus Griechenland oder den Juden aus Russland: In einer neuen, fremden Welt, bietet der Glaube Sicherheit und Halt und ist oft Ausdruck der eigenen Identität.

In der Veranstaltungsreihe "Fremd-vertraut in Bonn. Menschen erzählen" kommen Bonnerinnen und Bonner unterschiedlicher Nationalitäten, Kulturen, Hautfarben und Religionen zu Wort. Menschen erzählen über ihre Erfahrungen und Begegnungen in Bonn. Aus Fremden werden so allmählich Vertraute, der gemeinsame Alltag erscheint in einem neuen Licht. Wer zuhört, versteht. Wer versteht, kann besser miteinander leben.

Thema:
"Glauben in Bonn"
Moderation:
Monika Hoegen
Datum:
15. November 2009, 11.30 Uhr
Ort:
Collegium Leoninum (Alte Kirche)
Noeggerathstraße 34
Am Alten Friedhof,
53111 Bonn


Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://www.fremd-vertraut.de/

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